Gülletag in Buttelstedt

20.07.2017

© Wilfried Zorn

Im Praxiseinsatz wurden verschiedene Gülle- und Gärrestausbringtechniken mit den Schwerpunkten Schleppschlauch (großes Foto), Schleppschuh, Scheibenschlitztechnik, Strip-Till (kleines Foto links) Güllegrubber und Scheibeneggen (kleines Foto rechts) vorgestellt.

Die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft Jena (TLL) und die Thüringer Lehr-, Prüf- und Versuchsgut GmbH Buttelstedt (TLPVG) hatten am 28. Juni 2017 zum Thüringer Gülletag nach Buttelstedt eingeladen. Der Einladung zur Vortragsveranstaltung am Vormittag sowie der anschließenden Präsentation moderner Gülleausbring- und Transporttechnik verschiedener Hersteller waren mehr als 160 Teilnehmer gefolgt. Anlass für die Ausrichtung des Gülletages war die Novellierung der Düngeverordnung, die erhebliche Auswirkungen auf den Einsatz der flüssigen organischen Dünger hat.


Dr. Sven Reimann vom gastgebenden TLPVG wies auf die notwendige Anpassung des betrieblichen Güllemanagements an die geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen hin. Egbert Hammernick vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft gab einen Überblick über die Anforderungen an die Verwertung von organischem Dünger nach der Novelle der Düngeverordnung. Die Novelle der Düngeverordnung ist am 2. Juni 2017 in Kraft getreten. Sie schreibt unter anderem die Konkretisierung der Düngebedarfsermittlung für Stickstoff und Phosphor mit Einführung ertragsabhängiger und kulturartenbezogener N-Bedarfswerte und verbindliche Vorgaben für die Berechnung und die einzubeziehenden Faktoren für den N-Düngebedarf vor, dass der einzuhaltende Abstand zur Böschungsoberkante auf Acker- und Grünlandflächen von drei auf vier Meter vergrößert wird und bei Einsatz von Exaktstreutechnik bzw. einer Grenzstreueinrichtung ein Aufbringungsverbot von einem Meter bis zur Böschungsoberkante des Gewässers gilt.

 

Mehr lesen Sie in unserem Beitrag (BauernZeitung, Ausgabe Süd, Heft 29/2017. S. 10-11)

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