Grüne Woche: Urlaub, Klöße, Rostbratwurt

28.01.2014

Grüne Woche 2014 Länderhalle 20

© Frank Hartmann

So macht man Kloßteig. Landrat Müller übernahm beim Schaukochen der echten Thüringer Klöße die Initiative. Jürgen Reinholz und Christine Lieberknecht (v. l.) assistierten.

Noch bis zum kommenden Sonntag werben Thüringer Firmen der Ernährungsbranche und etliche Urlaubsregionen auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin. In der Länderhalle 20 präsentieren sich die Aussteller am größten Gemeinschaftsstand seit der ersten Messeteilnahme im Jahr 1991. Rund 700 000 € wird das Agrarministerium für diesen Auftritt am Ende bezahlen. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Ressortschef Jürgen Reinholz zeigten sich bei ihrem Rundgang zum Thüringentag am vergangenen Sonnabend begeistert. Geführt wurden sie von Thomas Müller, dem Landrat des Kreises Hildburghausen. Die Südthüringer Region steht im Mittelpunkt der freistaatlichen Marketingaktion auf der IGW 2014.

Tags zuvor besuchten auch die Mitglieder des Agrarausschusses des Thüringer Landtages die heimischen Aussteller. Die Abgeordneten verbanden ihre Fahrt nach Berlin mit einer Anhörung des Thüringer Bauern- und des Gartenbauverbandes während einer auswärtigen Ausschusssitzung. Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem Fragen zur GAP-Reform, zum ELER-Programm und zur Verwaltungsreform.

Flagge in Berlin zeigte auch der Landesverband Thüringer Rinderzüchter (LTR), den einige Mitgliedsbetriebe mit ihren besten Tieren zur Bundesschau der extensiven Fleischrinderrassen vertraten. In der starken Konkurrenz errang Falk Pommer (Scheibe-Alsbach) bei den Highland-Kühen einen Klassensieg, Steffi Heller aus Hirschel mit einem Belted Galloway-Bullen einen 1b-Sieg.

Die zwei Dutzend in Berlin vertretenen Firmen der Thüringer Ernährungswirtschaft stehen für eine Branche, die im Jahr 2012 gut 3,9 Mrd. € umsetzte. Mehr als ein Viertel davon entfiel auf Fleisch- und Fleisch-erzeugnisse. In den ersten neun Monaten des vorigen Jahres exportierte die Branche Waren im Wert von 600 Mio. €, ein Plus von 6,9 %.

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