Grüne Woche: Thüringen in Halle 20

23.01.2015

© Frank Hartmann

Elf Schafbetriebe und sechs Vermarkter Mittelthüringens sind Partner beim Dachmarkenprojekt „Weidewonne“, das Naturschutz durch Weide und die Lammvermarktung verbindet. Ministerpräsident Bodo Ramelow und Agrarministerin Birgit Keller werden von Sömmerdas Landrat Harald Henning (l.) zum Lammragout eingeladen.

 

Selten zog es Thüringer Politiker so nach Berlin: Ministerpräsident, Staatskanzleichef, die Agrar- und die Umweltministerin, Staatssekretäre beider Ressorts, der Landtagspräsident; traditionell die auswärtige Sitzung der Mitglieder des Agrarausschusses, die sogleich nach der Konstitution des Landtagsgremiums zur Grünen Woche (IGW) geeilt waren. Mit 34 Ausstellern am Gemeinschaftsstand, davon 25 aus der Ernährungsbranche, sowie der Werbung der Tourismusregion Wartburg-Hainich hat Thüringen noch bis zum Sonntag seinen bislang größten Auftritt auf der internationalen Messe.

 

Ministerpräsident Bodo Ramelow erklärte, dass zu einem gebotenen Umdenken in der Agrarpolitik faire Löhne und Arbeitsbedingungen in den Agrarbetrieben zählten. Ziel sei es, „im Einklang mit ökologischen und sozialen Aspekten eine kostendeckende und gewinnbringende Landwirtschaft zu entwickeln“. Ramelow mahnte Qualitätsstandards für Lebensmittel an, „allein der Verweis auf regionale Produkte reicht nicht aus“. Agrarministerin Keller traf am Rande der IGW mit EU-Agrarkommissar Phil Hogan zusammen. In dem Gespräch sei es u. a. um das EU-Genehmigungsverfahren für das Thüringer ELER gegangen, das dringend einer beschleunigten Bearbeitung bedürfe, so Keller.

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