Grüne Woche: Ganz groß in Berlin

10.01.2018

© Frank Hartmann

Allein elf Aussteller listet das Agrarministerium auf, die mit Bier und Hochprozentigem auf der Internationalen Grünen Woche 2018 am Thüringenstand in Halle 20 Präsenz zeigen werden. Mit insgesamt 44 Ständen der Land und Ernährungswirtschaft, des Tourismus sowie 20 Direktvermarktern am Stand von Ökoherz und einem Hofladen will sich Thüringen in Berlin von seiner besten Seite zeigen. „Nichts ist so gut, dass es nicht noch besser werden kann. Deswegen haben wir das Standkonzept überarbeitet und modernisiert“, sagte Landwirtschaftsministerin Birgit Keller bei der Vorstellung des Messeauftrittes. „In der guten Erreichbarkeit Thüringens mit der Bahn liegen auch die Chancen für den Tourismus und damit für die Ernährungsbranche“, so Keller. Die Messe böte zudem die Möglichkeit, auf die Leistungsfähigkeit der Thüringer Landwirtschaft aufmerksam zu machen. „Wir wollen Lust auf Thüringen machen – und das mit allen Sinnen.“


Zum „Lifting“ des fast 2 000 m² großen Gemeinschaftsstandes gehören riesige Panoramen mit Thüringer Landschaften. Auf Monitoren werde zeitgemäß vermittelt, wie leistungsfähig die Ernährungswirtschaft und wie vielseitig die Landschaft ist. Mit Bäumen und kleinen Plätzen entsteht das Flair eines kleinen Marktes.


Acht Landkreise präsentieren sich 2018 mit einem höheren Wiedererkennungseffekt. Dabei stehen stärker die touristischen Regionen im Vordergrund. Messebesucher, so die Absicht, sollen schnell und übersichtlich einen Eindruck erhalten. Nach Schmalkalden-Meiningen im Jahr 2017 gilt der regionale Schwerpunkt bei dem diesjährigen Auftritt der Region Nordhausen mit dem Südharz. Die Besucher erwartet ein riesiges begehbares Relief der Burg Hohenstein. Von oben können sie einen Blick auf die Thüringer Stände werfen. Die Region, die sich zum ersten Mal hier präsentiert, will vor allem mit der Harzer Schmalspurbahn werben.


Fest etabliert habe sich Keller zufolge der Gemeinschaftsstand der Ökolandwirte. Gleiches gelte für die Präsentation der Thüringer Molkereien unter dem Dach der  Landesvereinigung Thüringer Milch. Mit dabei sind die Werke des BMI in Obermaßfeld und des DMK in Erfurt, die Herzgut Landmolkerei, die Käserei Altenburger Land sowie die Dittersdorfer Milch GmbH. Ebenfalls mit in Berlin ist das Projekt „Thüringer Tischkultur“. Damit wolle das ­Agrarmarketing  zum Themenjahr „Kulinarik 2018“ nach Thüringen einladen. Heimische Spezialitäten werden auf Porzellan und Keramik aus hiesigen Manufakturen serviert und auf einem großen Holztisch angerichtet.


Bevor mit politischer Prominenz am 20. Januar der Thüringentag gefeiert wird, lädt der Agrarausschuss des Landtags am 19. Januar um 14 Uhr zu einer öffentlichen Anhörung in die Landesvertretung in der Mohrenstraße ein. Thema ist die Reform der GAP,  worüber Vertreter der Bundes­ministerien Auskunft geben.



www.gruenewoche.de

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