Geflügelpest im Kleinbestand

26.11.2013

Erreger entdeckt

Das Friedrich-Loeffler-Institut der Insel Riems hat Untersuchungen des Landesamtes für Verbraucherschutz in Bad Langensalza bestätigt.

In einem Geflügelbestand mit 800 Hühnern, Enten, Gänsen und Puten im Kreis Greiz ist die Geflügelpest identifiziert worden. Wie das Sozialministerium am Freitagnachmittag voriger Woche mitteilte, hatte das nationale Referenzlabor am Friedrich- Loeffler-Institut der Insel Riems entsprechende Untersuchungen des Landesamtes für Verbraucherschutz in Bad Langensalza bestätigt. Die 800 Tiere wurden entsprechend den Tierseuchenvorschriften getötet, um den betroffenen Betrieb eine Sperrzone mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet. In dieses Sperrgebiet darf Geflügel nicht verbracht werden. 21 Tage nach Reinigung und Desinfektion des betroffenen Betriebes können diese Maßnahmen wieder aufgehoben werden. Laut den Thüringer Veterinärbehörden handelt es sich bei diesem Fall um eine milde Form der Geflügelpest. Wie der Erreger in den Bestand gelangen konnte, ist  noch unklar.

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