Forstwirtschaft: Weniger Schäden durch Verbiss

14.02.2017

Dammwild © Sabine Rübensaat

Erfurt. Die Ergebnisse der in diesem Jahr landesweit erfolgten Begutachtung von „Verbiss und Schäle durch Wild“ zeigen, dass die Zahl der artenreichen Mischbestände gestiegen ist und weniger Waldbäume durch Wildeinfluss geschädigt werden. Wie das Agrarministerium informierte, gelinge es, auf 66 % der Verjüngungsfläche Mischbestände aus mindestens zwei Baumarten zu begründen. Es zeige aber auch, dass auf einem Drittel der jährlich zur Verjüngung vorgesehenen Waldflächen dieses Ziel nicht erreicht werde bzw. es durch Wildverbiss stark gefährdet ist.



Die Zahl der vom Wild verbissenen Bäume sei immer noch hoch. Auf Verjüngungsflächen seien fast 35 % der Edellaubhölzer verbissen. Bei Fichten sind es nur drei Prozent. Für die Begutachtung nahmen zwölf Messtrupps an 2 850 Punkten etwa 232 000 junge Bäume unter die Lupe.

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