Fördermittel: ELER auf dem Weg

03.09.2014

© Sabine Rübensaat

Geldscheine

Agrarminister Jürgen Reinholz hat in der Regierungspressekonferenz das Förderprogramm für den ländlichen Raum 2014 bis 2020 (ELER) vorgestellt. Mithilfe des Programmes werde die bisherige Förderinitiative Ländliche Entwicklung in Thüringen (FILET) weiterentwickelt. Ziele der Fördermaßnahmen bis 2020 seien die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Thüringer Land- und Forstwirtschaft, die Weiterentwicklung der ländlichen Wirtschaft und der ländlichen Gemeinden sowie eine nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen sowie der Klimaschutz.

Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (KULAP), der ökologische Landbau, die Ausgleichszulage sowie Agrarinvestitionen (AFP) bildeten wie in der vorigen Periode den Schwerpunkt des Thüringer ELER-Programms. Als neue Elemente nannte Reinholz die Förderung von schnellem Internet im ländlichen Raum, die Abwasserentsorgung sowie die Revitalisierung von Brachflächen – Letztere wurden bislang aus dem EU-Fonds EFRE, den das Wirtschaftsministerium verwaltet, finanziert. Reinholz betonte die Ausweitung des bewährten LEADER-Ansatzes. Mehr Mittel stünden zudem für die Innovationsförderung bereit.

Die Programmplanung, erklärte der Minister, sei kürzlich der EU-Kommission zur Genehmigung vorgelegt worden. Als nächster Schritt stehe dort der Konsultationsprozess an. Ziel des Agrarministeriums sei es, spätestens bis Ende des Jahres die Programmgenehmigung zu erhalten. Ungeachtet dessen  startete vor dem Sommer die Antragstellung für das KULAP-Programm, damit es nicht zu Verzögerungen kommt.

Reinholz zog bei der Vorstellung auch noch einmal Bilanz der abgelaufenen Periode: So seien in den vergangenen Jahren regelmäßig auf mehr als der Hälfte der landwirtschaftlichen Fläche Agrarumweltmaßnahmen umgesetzt worden. Im vergangenen Jahr hätten sich  knapp 1 700 Agrarbetriebe daran beteiligt. Investitionen konnten mit knapp 100 Mio. € unterstützt werden. 800 Projekte liefen über das LEADER-Programm. In den Thüringer Dörfern seien fast 4 000 Maßnahmen gefördert worden.     

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