ELER Genehmigung erst zum Sommer

12.02.2015

© Sabine Rübensaat

Mutterkuhhaltung: Grünland (Angus)

Erfurt. Im Agrarministerium stellt man sich darauf ein, dass die EU-Kommission das vorgelegte Thüringer Programm für die Förderung des ländlichen Raumes (ELER) frühestens im Sommer genehmigen wird. Wie der für Grundsatzfragen zuständige Referatsleiter Dr. Ingo Zopf auf einer Tagung des Landwirtschaftsamtes Sömmerda in Erfurt-Alach sagte, wollte man jedoch in dieser Woche in Brüssel offene Fragen der EU-Kommission zum Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) klären, damit noch im Mai die Beantragung der Maßnahmen regulär erfolgen könne. So sei zum Beispiel offen, ob die EU-Kommission die im KULAP geplanten N-Minderungsmaßnahmen anerkennt. Das Agrarministerium sei bestrebt, die Landwirte Ende Februar über die KULAP-Details  zu informieren. 

Von der Verzögerung betroffen ist unter anderem auch das Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP). Offen ist, ob noch im zweiten Quartal Anträge gestellt werden können. Nicht zu seinem Start, wohl aber im Laufe der Förderperiode ist damit zu rechnen, dass der Förderkatalog und die Förderkriterien des AFP den Zielen der rot-rot-grünen Regierung angepasst werden.

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