Dürrehilfen: Tierhaltung findet Berücksichtigung

28.11.2018

© Karsten Bär

Erfurt. Änderungen bei der Berechnung von Schäden im Zuge des Dürrehilfsprogramms sind in Thüringen nicht notwendig. Darauf wies das Agrarministerium auf Anfrage der Bauernzeitung hin. In der vorigen Woche hatten Sachsen (siehe Seite 7) und Mecklenburg-Vorpommern Erleichterungen für antragstellende Tierhalter in Aussicht gestellt. 

 

Im Thüringer Agrarministerium hieß es dazu, dass es im hiesigen Antragsverfahren – anders als in beiden Ländern bislang praktiziert – von vornherein nicht vorgesehen war, Erlöse aus der Tierproduktion auf die dürrebedingten Schäden in der Bodenproduktion anzurechnen. „Die Dürrehilfe sieht vor, dass dürrebedingte Schäden teilweise entschädigt werden. Dabei werden nach Auffassung des TMIL über das aufwendige Prüfverfahren zur Existenzgefährdung die betriebliche Lage und der Schaden hinreichend geprüft.“ 

 

Zum aktuellen Stand der Dürrehilfe im Freistaat, die 183 Betriebe mit einer Gesamtschadenssumme von rund 31 Mio. € bis Anfang November beantragt hatten, erklärte das Ministerium, dass die Thüringer Aufbaubank mit Hochdruck die Anträge bearbeite. Bis 16. November hatten Antragsteller noch Gelegenheit, notwendige Unterlagen und Nachweise nachzureichen bzw. zu vervollständigen. Im Agrarministerium gehe man weiterhin davon aus, dass die Bewilligungen planmäßig in der 49. Kalenderwoche versandt werden können. Die Auszahlung des größten Teils der Hilfen erfolgt dann bis zum 31. Dezember. 

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