Dürre: Betriebe in Not

23.08.2018

© Frank Hartmann

Staub statt Futter: Die Dürre trifft viele Viehhalter.

Infolge der seit Monaten herrschenden Trockenheit sind 260 Thüringer Landwirtschaftsbetriebe in ihrer Existenz gefährdet. Darüber informierte das Landwirtschaftsministerium. „Wir gehen gegenwärtig von einem Gesamtschaden von 88 Millionen Euro aus“, so Fachministerin Keller. Zuvor hatten sich 900 Agrarbetriebe an einer Umfrage der Agrarverwaltung über dürrebedingte Ernteeinbußen beteiligt.
 
Für die betroffenen 260 Betriebe beziffert das Ministerium die Ausfälle auf 30 Mio. €; die Hälfte dieser Summe könne staatlich ausgeglichen werden. Nach der Zusage des Bundes, sich an einem Hilfsprogramm der Länder zu beteiligen, plant Thüringen 7,5 Mio. € aus Landesmitteln zur Verfügung zu stellen. Weitere 7,5 Mio. € steuert in diesem Fall der Bund bei. Das Thüringer Kabinett wird voraussichtlich am 11. September über die Hilfsmaßnahmen des Freistaates entscheiden, hieß es.

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