Dürre: 180 Betriebe beantragen Hilfe

07.11.2018

© Sabine Rübensaat

Bis zum Ende der Antragsfrist für die Dürrehilfe am 2. November erreichten die Thüringer Aufbaubank (TAB) 183 Anträge. Wie das Agrarministerium auf Anfrage informierte, liegen die gemeldeten Schäden zwischen 5.000 € und 1,1 Mio. €. Sie summieren sich auf insgesamt 30,38 Mio. €. Für Entschädigungszahlungen stehen in Thüringen 13,34 Mio. € bereit, die zu gleichen Teilen von Bund und Land finanziert werden. Auf Grundlage einer Betriebsbefragung Ende August kalkulierte das Agrarministerium mit 260 in ihrer Existenz bedrohten Betrieben und einer Schadenssumme von rund 30 Mio. €.

 

Agrarministerin Birgit Keller sagte der Bauernzeitung, dass „die Ergebnisse des Antragsverfahrens bestätigen, dass es eine erhebliche Betroffenheit Thüringer Landwirtschaftsbetriebe durch die Dürre gibt. Es verdeutlicht aber auch, dass wir mit unseren Informationsveranstaltungen im September und einer guten Beratung durch die zuständige Thüringer Aufbaubank viele Betriebe bestärken konnten, einen Antrag zu stellen, obwohl die vom Bund vorgegebenen bürokratischen Hürden zur Antragstellung relativ hoch waren.“

 

Bis Anfang Dezember prüft die TAB nun die Anträge anhand der vom Bund vorgegeben Kriterien auf Vollständigkeit und Gültigkeit. Sind Angaben fehlerhaft oder nicht plausibel, wird sich die TAB mit den Betrieben in Verbindung setzten, um die Sachverhalte abzuklären. „Bis Ende Dezember soll der Großteil der Dürrebeihilfen ausgezahlt werden, damit wir, wie versprochen, die betroffenen Betriebe so schnell wie möglich finanziell unterstützen können“, so Keller abschließend. 

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