Die richtige Mischung

17.10.2014

© Frank Hartmann

Im Minikessel erfolgte eine leichte Erwärmung der Ziegenmilch und (Kuh-)Lab wurde hinzugegeben..

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Sowohl der Schaf- als auch der Ziegenzuchtverband konnten auf den Grünen Tagen 2014 das Interesse der Besucher auf die Passion ihrer Mitglieder lenken. Ob bei der Schafschur mit Ingo Schulze aus Udersleben, der Vorstellung des Schäferberufes mit Schäfermeister Gerd Steuding und der Auszubildenden  Karoline Zschoch (Agrarprodukte Schwabhausen eG) oder den Fragen und Antworten zum Neueinstieg in die Ziegenhobbyhaltung mit Nadine Jolk, Frank Stachelrodt und Heino Siegel: Hier, wie bei den fachkundig moderierten Rassedemonstrationen standen die Besucher dicht gedrängt am kleinen Tierschauring in Halle 2.


An der Milchmeile in Halle 3 gab es ein besonderes Highlight. Beim Team vom Ziegenhof Peter aus Greußen konnten Besucher an vier Arbeitsplätzen einer mobilen „Probierkäserei“ des Verbandes für handwerkliche Milchverarbeitung aus frischer Ziegenmilch ihren eigenen Käse herstellen und mit nach Hause nehmen.


Neben diesem öffentlichkeitswirksamen Programm hielt der Schafzuchtverband auch Richtwettbewerbe ab. Die drei Wirtschaftsrassen Merinolangwollschaf, Merinolandschaf und Suffolk wurden von Jens-Uwe Otto und Ernst Horn bewertet. Die Landschafrassen beurteilten die Preisrichter Ottfried Wilczak, Ingo Giebner und Arno Rudolph.


Bei den Merinolangwollschafen stellte das TLPVG Buttelstedt jeweiles den Sieger bei den Böcken, den Mutterschafen und der Betriebskollektion. Bei den Merinolandschafen setzte sich in allen drei Kategorien Mike Umbreit aus Tannroda mit seinen Tieren durch. Die aufgetriebenen Tiere von Josef Kinz aus Geisa dominierten die Ranglisten des Zuchtwettbewerbes der Rhönschafe. Siegried Mäder aus Brüheim stellte bei den Suffolks den Siegerbock und das beste Mutterschaf. Den Titel für die beste Betriebskollektion konnte Ingo Schulze mit nach Udersleben nehmen. Die 1a-Preise bei den Ouessantschafzüchtern gingen an Peter Graetsch (Nimritz), Hartmut Marbach (Reurieth) und Eberhard Hübner (Königswalde). Die besten Züchtersammlungen zeichnete das Agrarministerium mit Ehrenpreisen und Medaillen aus.


Der hohe Gesundheitsstatus des überwiegenden Teils der Thüringer Herdbuchziegen verhindert regelmäßig, dass die Ziegenzüchter gemeinsam mit den Schafzüchtern auf einer Schau präsent sein können. Aus diesem Grund beschränkte sich die Ausstellung der Ziegenzüchter auf fünf Rassen: Thüringer Wald Ziege, Burenziege, Walliser Schwarzhalsziege, Angoraziege und Zwergziege.


Dennoch organisierte der Ziegenzuchtverband einen kleinen Wettbewerb. Bei den Thüringer Wald Ziegen stellte Siegfried Krauß (Berkach) das Siegertier. Die beste Euterziege dieser Rasse stammte aus der Zucht von Peter Ludwig (Bettenhausen). Wulf Brückner nahm bei den Burenziegen den Siegertitel mit nach Engerda. Den Fleischsieger der populären Rasse trieb Hartmut Scharfe aus Neustadt/Harz auf.

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