CeresAward für René Kolbe

05.11.2018

© Archiv

René Kolbe

René Kolbe (Pahren Agrar Kooperation) hat in der Kategorie „Ackerbauer“ den diesjährigen CeresAward und damit den bedeutendsten Preis für Landwirte im deutschen Sprachraum gewonnen. „Der Sieger verbindet konventionellen und ökologischen Ackerbau miteinander. Er legt hohen Wert auf weite Fruchtfolgen und kooperiert mit zahlreichen Betrieben seiner Region. Und längst sind nicht immer Höchsterträge sein oberstes Ziel“, urteilte die Fachjury, zu der Vertreter der Firma Horsch, des Verbandes der Landwirtschaftskammern sowie der Fachzeitschrift „agrarheute“ gehörten. Als leidenschaftlicher Landwirt will Kolbe „Visionen und Gedanken an den Berufsstand geben – für saubere Luft, sauberes Wasser und einen nachhaltig fruchtbaren Boden“.

 

Mehr als ein Dutzend Kulturen spiegeln die breiten Fruchtfolgen im konventionellen Ackerbau wider. Dies gilt auch für den Ökolandbau, den Kolbe die „hohe Schule des Ackerbaus“ nennt: Allein die LAWO Agrar GmbH, die auf 510 ha nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus wirtschaftet, vermehrt auf 180 ha Rotklee, Erbsen, Wintergerste, Winter- und Sommerweizen, Triticale, Hafer und Hanf. Jüngstes Beispiel für den unternehmerischen Mut Kolbes, der zugleich Inhaber, Geschäftsführer, Vorsitzender, Verwalter und Feldbauleiter ist, zeigte sich bei der 5,5 Mio. € schweren Investition in ein 6.000-Tonnen-Biogetreidelager, das zur Naturland-zertifizierten AHP-Agrarproduktions- und Handels GmbH Plauen zählt, die knapp 1.300 ha bewirtschaftet und u. a. in der Biogeflügelproduktion aktiv ist. 

 

Der CeresAward wurde 2014 ins Leben gerufen. Er wird in zehn Kategorien vergeben. Der Preisverleihung in Berlin wohnten u. a. Bundesagrarministerin Julia Klöckner und Bauernpräsident Joachim Rukwied bei. 

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