Biogas: 5 vor 12!

26.05.2016

© Birgitt Schunk

Symbolisch wurden in Jüchsen Biogasanlagen zum Platzen gebracht. Zudem stiegen Luftballons mit Protestkarten an den Deutschen Bundestag auf.

Mit einem bundesweiten Aktionstag haben Verbände der Erneuerbaren-Energien-Branche, der Landwirtschaft und Gewerkschaften für die Fortsetzung der Energiewende geworben. Grund dafür ist der aktuelle Entwurf des EEG 2016, der die Wirtschaftlichkeit vieler Anlagen infrage stellt.

 

Im südthüringischen Jüchsen etwa protestierten Landwirte, Anlagenbauer und Politiker gegen das drohende Aus von Biogasanlagen. Sie forderten eine Energiewende, die Strom und Wärme aus Gülle, Mist und pflanzlichen Reststoffen einschließt. Mit den geplanten Änderungen am EEG würde es nach Angaben des Fachverbandes Biogas im Jahr 2030 rund 80 Prozent der bestehenden Anlagen nicht mehr geben.

 

Nach ergebnislosen Beratungen der Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel vor zwei Wochen, soll in der kommenden Woche das EEG 2016 erneut auf einem Sondertreffen beraten werden. Das letzte Wort über das EEG hat der Bundestag.

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