Ausgleichszulage: Grünland liegt vorn

21.01.2014

Ziegen auf der Weide

© Birgitt Schunk

Im benachteiligten Gebiet ist die Zulage nicht wegzudenken.

Im Jahr 2012 erhielten 1 308 Thüringer Betriebe Ausgleichszulage. Die Anzahl blieb damit auf dem Niveau der Vorjahre, heißt es in einer aktuellen Auswertung der TLL. Die geförderten Betriebe bewirtschafteten insgesamt 415 000 ha, wobei Teilflächen auch außerhalb der Förderkulisse lagen.

Bewilligt wurde die Ausgleichszulage demnach für rund 132 000 ha Ackerland (darunter 17 000 ha Ackerfutter) und 122  000 ha Grünland. Die zulagefähige Fläche betrug demnach 254 000 ha.

69 % der Ausgleichszulage, das entspricht 12,7 Mio. €, entfielen 2012 auf Grünlandflächen. Ackerfutterflächen machte mit 1,5 Mio € nur einen geringen Anteil aus. Als Grund dafür nennt die TLL den Ausschluss von Maisflächen aus dieser Förderung.

Die höchste Zulage nach der  Landwirtschaftlichen Vergleichszahl (LVZ) wurde mit rund 180 €/ha für die ertragsärmsten Standorte (LVZ unter 16) gezahlt. Gut die Hälfte der Ausgleichszulage ging an Betriebe mit LVZ-Flächen zwischen 23 und 30. In Regionen ab einer LVZ von 30 lag das Niveau bei etwa 40 €/ha. Für Gründlandflächen wurden im Mittel 104 €/ha, für Ackerland 36 €/ha ausgezahlt.
Seit Beginn der laufenden Förderperiode konnten in Thüringen 111,1 Mio. € an Ausgleichszulage gewährt werden. Die jährlichen Beträge schwankten dabei nur gering.

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