Aktueller Stand zur Geflügelpest

30.11.2016

Gänse © Sabine Rübensaat

Thüringen ist bisher von der Geflügelpest verschont geblieben. Bis Dienstagmittag dieser Woche ist weder bei Wild- noch bei Haus-/Wirtschaftsgeflügel der agressive Geflügelpesterreger H5N8 nachgewiesen worden.


Das Sozialministerium hatte am 11. November für 38 Risikogebiete eine Aufstallpflicht erlassen, die wenig später aufgrund der zügigen Ausbreitung des Erregers in Norddeutschland ergänzt worden war. Danach gilt in Thüringen in weiteren 95 Regionen eine Aufstallpflicht. Dies betrifft Areale in einem 3 km großen Radius um Geflügelbestände mit mehr als 1  000 Tieren. In diesen Schutzzonen sind rund 2 700 Betriebe/Haltungen registriert, die unter anderem 22 000 Enten und gut 12 000 Gänse halten. Die Veterinärbehörden vor Ort entscheiden darüber, ob und unter welchen Bedingungen (z. B. sereologische Bestandsuntersuchungen; Sentinelhaltung) hier im Einzelfall Ausnahmen von der Stallpflicht möglich sind.


Das für den Tierseuchenschutz zuständige Sozialministerium appelliert nach wie vor an alle Geflügelhalter im Land, die Biosicherheitsmaßnahmen erst zu nehmen. Mit dem Erlass des Bundesagrarministeriums hätten auch Kleinhalter u. a. sicherzustellen, dass die Ein- und Ausgänge zu den Ställen/Standorten des Geflügels gegen unbefugten Zutritt gesichert sind, betriebsfremde Personen nur mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegkleidung Zutritt zu gewähren ist, eine betriebsbereite Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe vorgehalten wird.


Ausführliche Informationen, Erlasse, Tipps inkl. Kartenmaterial unter: www.thueringen.de/th7/tmasgff

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