Agrarforschung: Hering mit Schulze-Preis geehrt

21.12.2017

© vafb

Thomas Hering (v. l.) mit VAFB-Vorstandsmitglied und Laudator Dr. Armin Vetter und dem VAFB-Vorsitzenden Dr. Volkmar König.

Der Verband für Agrarforschung und -bildung  Thüringen (VAFB) hat Thomas Hering (TLL) den Friedrich-Gottlob-Schulze-Preis verliehen. Alljährlich werden mit dem Preis Persönlichkeiten geehrt, die hervorragende Leistungen in der angewandten Agrarforschung erbracht haben und die dabei gewonnenen Erkenntnisse erfolgreich in die landwirtschaftliche Praxis überleiten.

 

Thomas Hering erfüllt im Sinne von Friedrich Gottlob Schulze die Anforderungen an einen in der Agrarverwaltung tätigen Mitarbeiter, das heißt Praxis und Politik bei der Durchsetzung einer effizienten und nachhaltigen Landwirtschaft mit wissenschaftlichem Vorlauf zu unterstützen. Hering, der 1998 an der TU Dresden sein forstwissenschaftliches Studium als Diplom-Ingenieur abschloss, startete seine berufliche Tätigkeit in Thüringen als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit einem Drittmittelprojekt in der TLL.


Die energetische Verwertung von Festbrennstoffen, insbesondere von Halmgütern wie Ganzpflanzengetreide, Stroh, Landschaftspflegematerial etc., sollte sein zukünftiges Berufsleben bestimmen. In den vergangenen Jahren entwickelte sich Thomas Hering zu einem, wenn nicht sogar zu dem Spezialisten in Deutschland für die energetische Verwertung halmgutartiger Brennstoffe. Die Ergebnisse flossen in die Normung, in Richtlinien und Verordnungen wie auch in die Gesetzgebung ein. Besonders hervorzuheben ist seine aktive Mitarbeit bei der Erarbeitung und Umsetzung des „Thüringer Bioenergieprogramms“.

 

Thomas Hering hat damit wesentlich zum guten Stand bei der Nutzung der Bioenergie im Freistaat beigetragen. Besonders zu würdigen sind die überregionale Ausstrahlung seiner wissenschaftlichen Arbeiten und die intensive Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Partnern. Thomas Hering hat an zehn großen Drittmittelprojekten als Bearbeiter oder als Projektleiter mitgewirkt. Über 300 Vorträge und rund 100 Veröffentlichungen zeugen von seiner wissenschaftlichen Reputation.

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