5. Erneuerbare-Energien-Konferenz in Weimar

09.11.2015

Biogasanlage © Sabine Rübensaat

Thüringens Energie- und Umweltministerin Anja Siegesmund fordert klare Perspektiven für die Biomasse- und Biogasanlagen im Freistaat, was sich im zu novellierenden EEG widerspiegeln muss. Das erklärte die Ministerin anlässlich der 5. Erneuerbaren-Energien-Konferenz in Weimar. Die mit einem durchschnittlichen Wirtschaftsdünger-Anteil in Höhe von 70 % betrie­benen Biogasanlagen im Freistaat seien vorbildlich aufgestellt und dürften nicht benachteiligt werden.



Die Ministerin  begrüßte den jüngsten Beschluss der AMK zu Biogasanlagen, wonach das EEG 2016 sowohl dem Zubau als auch den Bestandsanlagen mit einer Anschlussregelung Rechnung tragen müsse. Die Grünen-Politikerin kündigte an, bei ihren Länderkollegen für ein taugliches EEG werben und über den Bundesrat Initiativen auf den Weg bringen zu wollen. Gleichzeitig sollen die Thüringer Bundestagsabgeordneten sensibilisiert werden. Laut Statistik erzeugen Biogasanalgen 20 % des alternativen Stroms im Land.  



Siegesmund zufolge wird die Landesregierung dem KWK-Gesetzentwurf des Bundes mit einer Bundesratsinitiative begegnen. Man müsse verhindern, dass kleinere KWK-Anlagen, wie sie vor allem die Kommunen betreiben, benachteiligt und ihrer Rentabilität beraubt werden. FH

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