21. Schäfertag in Hohenfelden

23.08.2012

 

 

Hohenfelden. Mit gut 2.000 Besuchern zum Schäfertag erbrachten der Thüringer Schafzuchtverband und die Landesanstalt für Landwirtschaft erneut den Beweis, dass die Schäfer und ihr Handwerk den Menschen im und auf dem Land alles andere als egal sind. Im Mittelpunkt des nunmehr 21. Schäfertages in Hohenfelden stand ganz klar das Leistungshüten, dessen gekonnte Moderation bei Ernst Horn lag. Die Schäferei Gerd Kößler aus Osthausen hatte die Herde dafür vorbereitet. Bernd Angelroth aus Ranis holte sich zum dritten Mal in Folge den Landesmeistertitel. Der zweite Platz ging an Peter Knauth aus Heygendorf in Nordthüringen. Herbert Kind aus Königsee in Ost­thüringen, Gerd Kößler aus Osthausen in Mittelthüringen und der Südthüringer Ingo Schorneck folgten auf den Plätzen. Bernd Angelroth mit seinen schwarzen Altdeutschen Hütehunden Bella und Fenja war gleich nach dem Landeshüten bei den Thüringer Meisterschaften im Hüten mit den Altdeutschen in Bollstedt erneut als Sieger hervorgegangen.


Auch der Nachwuchs stand beim Schäfertag im Rampenlicht, nämlich als Agrarstaats­sekretär Roland Richwien den Azubis Julia Reinhardt, Kathleen Brehm, Jens Hölzer und Sebastian Stockmann die Abschlusszeugnisse ihrer Lehrausbildung zum Schäferfacharbeiter überreichte.


Merinolangwollschafe, Texel, Ostfriesische Milchschafe, Leineschafe, Rhönschafe, Coburger Füchse, Ouessant-Schafe und Walliser Schwarznasenschafe  konnten die Besucher in einer Rasseschau kennlernen. Die  Hand- und Maschinenschur demonstrierten Stefan Müller (Schalkau) und Ingo Schulze (Udersleben). Der Verein Deutscher Schäferhunde mit seinen Ortsgruppen in Königsee und Meuselbach stellte Deutsche Schäferhunde vor. Beim Wettbewerb „Wer spinnt den längsten Faden?“ hatte Anja Hattendorf aus Arnstadt ein glückliches Händchen: 214 Meter maß ihr Siegerfaden. BZ

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