Wem Ehre gebührt

04.03.2016

© Constanze Lenk

Landesmelkwettbewerb 2016 - Ehrung der Besten.

Fachkräfte entdecken, Teamgeist wecken und Erfahrungen austauschen – das sind wichtige Bestandteile von Wettbewerben. Das haben Sie als Teilnehmer, Mitglieder der Jury und Ausrichter des 13. Landesmelkwettbewerbs Sachsen erlebt“, sagte Prof. Dr. Jörg Hilger, Geschäftsführer des  Sächsischen Landeskontrollverbandes (LKV) zur feierlichen Siegerehrung im „Gästehaus Hänsch“ in Brand-Erbisdorf.

 

 

Die Sieger des Wettbewerbes:   Handmelken. Danilo Paul (Agrargenossenschaft Naundorf Niedergoseln, 2. Platz) und Karla Lieber (Agrargenossenschaft Bergland Clausnitz, 1. Platz). Nicht im Bild: Daniel Arndt (Agrarland eG Lüttewitz, 3. Platz). 

Fotos: Constanze Lenk

 

 

 

Fischgrätenmelkstand unter 25 Jahre (v. l.): Jasmin Hänel (Landwirtschaftsbetrieb Pfaff, 3. Platz), Nick Dressel (Landwirtschaftsbetrieb K. Döhler Wildenau, 1. Platz) und Nathalie Christoph (Bauernland Agrar AG, 2. Platz).

 

 

 

 

Melkkarussell Team
(v. l.): Christopher Noatzsch und Stephan Schmidt (AGRO Agrarprodukte Methau, 3. Platz), Karla Lieber und Rico Schneider (Agrargenossenschaft Bergland Clausnitz, 1. Platz) sowie Stephanie Walzel und Andreas Schreiter (Agrargenossenschaft Königswalde eG, 2. Platz).

 

 

Fischgrätenmelkstand über 25 Jahre (v.l.) Karola Nixdorf (Knobelsdorfer LAWI GmbH, 2. Platz), Heike Dürsel (Agrargenossenschaft Memmendorf, 1. Platz) und Sarah May (Agrargenossenschaft Stollberg eG,
3. Platz). 

 

 

 

Melkkarussell einzel (v. l): Elisabeth Langer (Großenhain, 3. Platz), Christin Holewig (Agrargenossenschaft Bergland Clausnitz, 1. Platz) und Toni Schleif (Agrargenossenschaft Unterreichenau, 2. Platz).

 

 

 

 

35 Melkerinnen und Melker, davon drei Teilnehmer sogar in zwei Kategorien, stellten vom 9. bis 11. Februar im Erzgebirge, in den  Agrargenossenschaften Clausnitz, Sayda und Brand-Erbisdorf ihr berufspraktisches Können (Melken, Milchzelltest, Aufgaben aus den Bereichen Zucht, Haltung, Fütterung und Milchgewinnung) und Grundlagenwissen in einem theoretischen Teil unter Beweis.


„Melkwettbewerbe sind für uns berufliche Höhepunkte. In der sächsischen Landwirtschaft haben diese eine lange und gute Tradition“, so Juryvorsitzender Tino Richter.  Er freute sich besonders, dass sich in diesem Jahr fünf Teilnehmer in der Königsdisziplin Handmelken den kritischen Blicken der Jury – Bernd Winkler und Gisbert Spitzner – gestellt haben. „Das Handmelken sollte immer Bestandteil eines Landesmelkwettbewerbes, aber auch der Ausbildung bleiben, zur Traditionspflege und vor allem um den Auszubildenden ein Mindestmaß an Handmelkfertigkeit zu vermitteln“, warb Richter für diese Prüfungskategorie, die es zurzeit nur noch in Sachsen gibt. Sein besonderes Lob galt Nathalie Christoph von der Bauernland Agrar AG. Die 17-Jährige ist Auszubildende im zweiten Lehrjahr und hatte sich diesem Wettbewerb gestellt. „Es war eine tolle Leistung“, lobte auch Fachmann Bernd Winkler das Engagement der jungen Frau. „Das Handmelken werden wir als Landeskontrollverband weiter begleiten“, versprach auch LKV-Geschäftsführer Dr. Hilger in seinem Grußwort. Sein Haus organisiert seit 2005 gemeinsam mit dem Verein Sächsische Melker e. V. den Landeswettbewerb.


„Uns braucht bei ihren Leistungen um die Milchwirtschaft nicht angst werden“, freute sich Jury-Mitglied Werner Bergelt, Geschäftsführer des Regionalbauernverbandes Erzgebirge, über die guten Ergebnisse der Teilnehmer. „Diese waren auch deshalb möglich, weil es beste Voraussetzungen gab. Wir Erzgebirger sind gastfreundlich. Davon konnten sich alle Teilnehmer in den einzelnen Betrieben überzeugen“, sagte Bergelt.  


So wurde  zur feierlichen Siegerehrung den drei Ausrichterbetrieben und den zwölf Jurymitgliedern ganz besonders gedankt. „Denn welch hoher Aufwand damit verbunden ist, kann nur derjenige nachvollziehen, der selbst einmal an der Vorbereitung und Durchführung eines solchen Wettbewerbs mitgewirkt hat“, meinte Juryvorsitzender Richter.


Zum Landesmelkwettbewerb wurden nicht nur die Sachsenmeister gekürt, sondern in den dafür zugelassenen Geburtsjahrgängen auch die besten Melker ermittelt, die Mitte April am Intensivkurs zur Vorbereitung auf den 34. Bundesmelkwettbewerb  teilnehmen werden: Christopher Noatzsch, Stefanie Walzel, Nick Dressel, Nathalie Christoph, Jasmin Hänel und Michele Großer. Drei von ihnen dürfen sich nach dieser Vorbereitungswoche über eine Fahrkarte  nach Achselschwang in Bayern freuen, wo vom 24. bis 28. April der Bundeswettbewerb stattfinden wird.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr