Weiterer Geflügelpestfall in Sachsen

22.11.2016

Ente mit Küken © Sabine Rübensaat

In Sachsen ist die Geflügelpest nun auch in der Nähe von Dresden bei einem Wildvogel nachgewiesen worden. Wie das Landratsamt Pirna mitteilt, wurde bei einer verendeten Wildente, die am Praschwitzer Badesee in der Nähe von Heidenau und Pirna  aufgefunden worden war, das hochpatogene Influenzavirus H5N8 durch das Nationale Referenzlabor Insel Riems festgestellt. Das Landratsamt erließ daraufhin zwei Allgemeinverfügungen erlassen, die die Einrichtung eines Sperrbezirkes und eines Beobachtungsbezirkes zum Gegenstand haben. Die Restriktionsbereiche betreffen neben dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge teilweise auch Territorium der Stadt Dresden.

 

Die Behörden weisen in diesem Zusammenhang auf die bestehenden Vorschriften zur Vermeidung der Ausbreitung der Krankheit bzw. der Verschleppung in Nutztierbestände hin. Neben der Stallpflicht für Geflügel ist es auch verboten, Hunde und Katzen im Sperr- oder Beobachtungsbezirk frei laufen zu lassen.

 

In Sachsen war am vorletzten Wochenende der erste Fall von Geflügelpest bei einem in der Nähe von Leipzig tot aufgefundenen Wildvogel amtlich festgestellt worden. Die Restriktionszonen im Gebiet von Stadt und Landkreis Leipzig sind vor wenigen Tagen noch einmal erweitert worden.

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