Vorbereitungen für die Agrolympics laufen

22.06.2017

© Constanze Lenk

Links im Bild: Bei den Agrolympics gilt es unter anderem, einen zwölf Meter langen Koppelzaun zu errichten. Anna Kaiser, Stefanie Pannach, Rebecca Stein und Thomas Kleber (v. l.) beim Test. Bild rechts oben: Augenmaß war gefragt beim Kisten aufstapeln. Dann galt es den Stapel wieder abzubauen und erneut mit einem Teleskoplader aufzustapeln. Bild rechts unten: Den An- und Abbau der Grubberschaare probten Phillip Kurzweg und Florian Förster.

Wenn sich Agrarlehrlinge aus ganz Europa zum 20. Sächsischen Landeserntedankfest vom 29. September bis zum 1. Oktober 2017 in Burgstädt treffen, muss alles perfekt sein. Damit die bei den Agrolympics, dem internationalen Berufswettbewerb für junge Landwirte, zu absolvierenden Aufgaben auch richtig funktionieren, gab es an der Fachschule Freiberg-Zug einen Testlauf. „Wir sind sehr zufrieden. Lediglich an den Materialien, am Aufbau oder an der Bewertung müssen noch einige Dinge korrigiert und angepasst werden“, freute sich Schulleiter Gerd Alscher über die gelungene Generalprobe. Gemeinsam mit Schülern einer Technikerklasse Landbau (Wintermodell) ist der Fachschulleiter aktiv an der Organisation dieses europaweiten Wettbewerbs beteiligt. „Die Klasse ist sehr engagiert und jetzt Feuer und Flamme“, sagt Alscher.


In 18 verschiedene Disziplinen kämpfen bei den Agrolympics die Teilnehmer in 20 Teams um Punkte. Die Teams aus den einzelnen Ländern bestehen aus je vier Teilnehmern, einem Ersatzstarter und einem Betreuer. Als Gastgeber darf Deutschland zwei Teams stellen. Team 1 besteht aus je zwei Fachschülern der Einrichtungen Zug und Döbeln. Das Team 2 ist eine Gruppe mit Teilnehmern aus ganz Deutschland.


Beim Test wurde auf Zeit gemolken, Apfelsaft gepresst, ein Turm aus Kisten gebaut, wurden Grubberschaare gewechselt und Stohballen balanciert, eine Wasserzuleitung für eine Tränke im Stall gebaut, ein Koppelzaun errichtet, Holz gespalten und eine Ziegelmauer zur Pyramide gestapelt. Die Technik dafür wurde von der Baywa Großschirma und der LDH Langenau zur Verfügung gestellt.


Die Fachschüler hatten sich zuvor in Zweiergruppen intensiv mit den Disziplinen beschäftigt und versuchten nun, ihre aufgestellten Regularien umzusetzen. Diskutieren, neu planen und die Regeln anpassen gehörten zum Testlauf dazu. Am Ende des Tages waren sich alle einig, dass der Wettkampf stattfinden kann. Und weil die Freiberger Technikerschüler jetzt wissen, worauf es bei den Agrolympics ankommt, werden sie zur Veranstaltung als Kampfrichter die Stationen betreuen.


Geplant ist, dass nach jedem Stationsdurchlauf das Ergebnis an die Jury gegeben wird und die Zwischenstände auf einer Leinwand angezeigt werden. So wissen nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Zuschauer, wo die einzelnen Teams stehen.


Damit sich jeder gezielt vorbereiten kann und weiß, mit welchen Systemen und Materialien gearbeitet wird, gibt es von den einzelnen Stationen des Testlaufs Fotos und ein Video.


Weitere Informationen zum Landeserntedankfest und Agrolympics: www.stadtfest-burgstaedt.de

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