Vom Wandel begleitet

09.07.2015

© Karsten Bär

Bei Führungen durch die Labore bekamen Besucher Einblicke in die Tätigkeit des LKV und seines Tochterunternehmens LKS

Statt Grußworten und Festreden gab es informative Führungen, die Einblicke in die vielfältigen Tätigkeitsfelder ermöglichten:  Auf den Tag genau 25 Jahre nach seiner Gründung hat der Sächsische Landeskontrollverband (LKV) sein „Silbernes“ Jubiläum gefeiert und Mitglieder, ehemalige Mitarbeiter, Geschäftspartner und andere Gäste zu einem „Tag der offenen Labore“ nach Lichtenwalde eingeladen. Gezeigt wurde, was am Standort an moderner Analytik zur Verfügung steht und wie sich die Angebote den Ansprüchen der Zeit entsprechend weiterentwickeln. „Der Wandel hat uns stets begleitet“, sagte LKV-Geschäftsführer Dr. Jörg Hilger.

Seit der Gründung am 27. Juni 1990 in Markkleeberg habe sich der LKV zu einem stabilen mittelständischen Unternehmen entwickelt, das inzwischen 213 Mitarbeiter beschäftige, betonte Hilger in seiner Begrüßung. Das Dienstleistungsspektrum sei seither immer weiter ausgebaut worden. Standen früher mit der Milchqualitäts- und der Milchleistungsprüfung vor allem Angebote rund um die Milch im Mittelpunkt, gelte dies nunmehr für alles rund um die Kuh, die Herde und die Landwirtschaft im Allgemeinen. So ist aus der Milchleistungsprüfung (MLP) die Prüfung auf Merkmale der Gesundheit und Robustheit (GeRo) geworden, die sowohl die Leistung als auch und vor allem das Tierwohl im Fokus hat. Daneben gehören zum Tätigkeitsbereich des LKV auch die Tierkennzeichnung und Dienstleistungen im Bereich Agrarmanagement und EDV. Als Kontrollstelle und mit ihren Futter-, Boden-, Stoffwechsel- sowie mikrobiologischen Untersuchungen tritt die LKS Lichtenwalde mbH in Erscheinung. Das Tochterunternehmen des LKV habe sich in den vergangenen Jahren zum drittgrößten Futterlabor bundesweit entwickelt und bearbeite heute mit zuletzt rund 60 000 über 30 mal mehr Futterproben als noch zu seinem Beginn  im Jahr 1996, so der Geschäftsführer. Entsprechend hat sich der Stellenwert der LKS für den Verband gewandelt.

Auch in Zukunft wird der Wandel den LKV begleiten, ließ Hilger keinen Zweifel. Entwicklungen wie die Automatisierung des Melkens und die „Revolution der Analytik auf den Betrieben“ zwingen zu Anpassung und Innovation, ebenso wie Veränderungen der staatlicherseits gesetzten Rahmenbedingungen, etwa die zur Disposition stehende Förderung der GeRo-Prüfung. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, investiere man weiterhin. So finden derzeit Umbauten in den Laboren statt, neue Analysemethoden und -angebote sind in der Entwicklung. Doch auch dank einsatzbereiter und kompetenter Mitarbeiter sei ihm vor der Zukunft für den LKV nicht bange, betonte Hilger.

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