Vollautomatisches Melkkarussell eingeweiht

19.10.2016

© Karsten Bär

Bei der Einweihung des Melkhauses wurde den Gästen die Funktionsweise der automatischen Anlage vorgestellt.

Zarte Zeichen geben Hoffnung, dass es am Milchmarkt langsam wieder aufwärts gehen könnte. „Man muss den blauen Himmel hinter den dunklen Wolken erkennen“, sagt Matthias Espig, Vorstandsvorsitzender der Bauernland Aktien­gesellschaft Großolbersdorf. Im vergangenen Sommer allerdings, als man alle Verträge für die Investition im Tochterunternehmen Agrarprodukte Krumhermersdorf GmbH unterschrieb, habe man im Vorstand doch „ein mulmiges Gefühl“ gehabt. Damals war der Milchpreis gerade unter die 30-Cent-Marke gerutscht.

 

Plausible Gründe für Automatisierung


Rund 2,4 Mio. € hat die Anschaffung eines neuen automatischen Melkkarussells AMR 24 des Herstellers DeLaval einschließlich des Baus eines neuen Melkhauses in der Milchviehanlage Waldkirchen gekostet. Es ist das bisher fünfte Melkkarussell dieser Art in Deutschland, weltweit sind nach Herstellerangaben erst 15 Stück in Betrieb. Die neue Melkanlage, die kürzlich offiziell eingeweiht wurde, ersetzt den bisher genutzten Fischgrätenmelkstand, der, wie Matthias Espig bemerkt, „seine normative Haltbarkeitsdauer überschritten hatte und für Mensch und Tiere keine mehr angenehmen Bedingungen bot“. Dass man sich für ein hochmodernes automatisches Melksystem  entscheiden würde, stand zu Beginn der Planungen allerdings keineswegs fest.

 

 

Für den Melker wird die Arbeit leichter:  Herdenmanager Tassilo Neubert (kleines Bild) demonstrierte, wie sich die Vorgänge per Touchscreen steuern und Daten abrufen lassen.

 

 

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der BauernZeitung, Heft 42 (Südausgabe, Seite 6))

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