Tag des offenen Hofes: Fest für Jung und Alt

18.06.2014

© SLB

Gemeinsam mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich eröffnete SLB-Präsident Wolfgang Vogel den Tag des offenen Hofes auf dem Betriebsgelände des Landwirtschaftlichen Unternehmens „An der Dresdner Heide“ in Großerkmannsdorf.

Wie funktioniert Landwirtschaft? Woher kommen Brot, Milch, Fleisch und Eier? Wie werden Getreide, Obst und Gemüse angebaut? Wie ernähren und halten wir unsere Nutztiere? Diesen und anderen Fragen konnten die weit mehr als 1 000 Besucher am 14. Juni 2014 im Landwirtschaftlichen Unternehmen „An der Dresdner Heide“ in Großerkmannsdorf nachgehen. Das Unternehmen fungierte als Ausrichterbetrieb für die zentrale Eröffnungsveranstaltung zum diesjährigen Tag des offenen Hofes in Sachsen.

Nach der Begrüßung durch Geschäftsführer Steffen Gröber, der in seinem Grußwort unterhaltsam aus der Geschichte des Unternehmens berichtete und sein gesamtes Team als ein „ganz besonderes“ lobte, eröffneten Wolfgang Vogel, Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes (SLB), und Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Schirmherr der Veranstaltung, den Tag gemeinsam mit den sächsischen Ernte- und Milchhoheiten. Vogel und Tillich nahmen dies zum Anlass, die Arbeit der Landwirte zu würdigen, die sich 365 Tage im Jahr mit großem Engagement um ihren Hof kümmern und für einen lebens- und liebenswerten ländlichen Raum sorgen. Beide betonten, die Menschen müssten den Wert der Lebensmittel wieder mehr zu schätzen lernen, der durch eine zunehmende Entfremdung zwischen Gesellschaft und Landwirtschaft entstanden ist. Schließlich würden die Lebensmittel nicht aus dem Supermarkt kommen, sondern vom Bauernhof.

In der Landwirtschaft ist man sich bewusst, dass Verbraucher und Gesellschaft immer mehr Fragen zur Erzeugung und zur Herkunft der Lebensmittel, zu Wirtschaftsweisen und Produktionstechniken auf dem Acker und im Stall haben. SLB-Präsident Vogel dazu: „Wir wollen den Besuchern zeigen, wie die Landwirte dies erfolgreich und nachhaltig auf ihren Betrieben umsetzen. Wir Landwirte stehen allen Interessierten Rede und Antwort und öffnen gern unsere Hoftore, damit sich die Besucher persönlich ein Bild davon machen können, wie sicher und hochwertig, aber gleichzeitig stets bezahlbar, ihre Lebensmittel hergestellt werden. Darüber hinaus kümmern sich Sachsens Landwirte um weitere wichtige Lebensgrundlagen in Form von Energie aus nachwachsenden Rohstoffen sowie um die Schaffung und Pflege vielfältigster Kulturlandschaften. Auf den Hoftagen kann sich jeder überzeugen, wie sie ihrer Arbeit nachgehen und dass dies mit hoher Verantwortung für Mensch, Tier, ­Natur und Umwelt geschieht.“

Unter dem Motto „Landwirtschaft im Wandel der Zeit“ präsentierten sich in Großerkmannsdorf ab 10.30 Uhr Sachsens landwirtschaftliche Vereine und Institutionen. In der Vereinsmeile konnten die Besucher mit dem Sächsischen LandFrauenverband e. V., dem Direktvermarktung in Sachsen e. V., dem Landurlaub e. V. und der sächsischen Landjugend ins Gespräch kommen. Der Verlag agrarKIDS brachte die neueste Ausgabe seiner landwirtschaftlichen Kinderzeitung mit und die Erzeugergemeinschaft Milch „Milchquelle“ w. V. lud zum großen Butterschütteln ein. Zum ersten Mal beteiligte sich die Berufsakademie Dresden am Tag des offenen Hofes und stellte ihren dualen Studiengang Agrarmanagement vor. Unter der Überschrift „Vom Lernort-Bauerhof-Schüler zum Agrarmanager“ zeigten das SLB-Projekt „LernErlebnis Bauernhof“, die Ausbildungsberatung und die Berufsakademie Dresden die Möglichkeiten eines modernen Bildungsweges in der heutigen Landwirtschaft auf.


Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr