Stiftungsgeld für Herdenschutz

09.09.2016

Herdenschutzhund mit Schafen auf eingezäunter Weide

Herdenschutzhund © SMUL

Die Anschaffung von Herdenschutzhunden zählt zu den Maßnahmen, die gefördert werden.

Für Herdenschutzmaßnahmen in Sachsen wird die Heinz Sielmann Stiftung weitere 17.000 Euro zur Verfügung stellen. Dies teilt das sächsische Agrarministerium mit. Mit dem Geld sollen die bis Ende April 2016 beim Landschaftspflegeverband Sächsische Schweiz - Osterzgebirge eingegangenen Anträge auf Aufstockung der staatlichen Förderung bewilligt und ausgezahlt werden. Insgesamt hat die Stiftung damit mehr als 60.000 Euro für diesen Zweck bereitgestellt.

Sachsen fördert seit Anfang 2015 in ganz Sachsen Maßnahmen zum Schutz von Nutztieren vor Wolfsangriffen. Die Förderquote wurde zugleich von 60 auf 80 % erhöht. Mit der Zusatzförderung durch die Heinz Sielmann Stiftung können Halter von Schafen, Ziegen und Gatterwild den Fördersatz auf 100 % erhöhen. Herdenschutzmaßnahmen sind Voraussetzung für den Fall, dass es trotz Vorsorge zu Wolfsübergriffen kommt.

Die Förderung für die Präventionsmaßnahmen ist in der Förderrichtlinie Natürliches Erbe (RL NE/2014) geregelt. Detaillierte Informationen und Beratung zur Förderung erhalten Tierhalter bei den Förderzentren Kamenz, Wurzen und Zwickau des Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie im Internet unter www.smul.sachsen.de/RichtlinieNE.

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