Sensenmäher suchen Meister

30.06.2015

© Bärbel Schumann

Geschick im Umgang mit der Sense ist bei der offenen Sachsenmeisterschaft in Oelsnitz gefragt.

Traditionell mit der Sense zu mähen hat mittlerweile fast schon Exotenstatus. Dennoch gibt es im ganzen Freistaat Menschen, die sich noch immer und ganz bewusst dem Sensenmähen widmen und damit ländliches Brauchtum erhalten. Ein Podium, dieser Technik öffentlichkeitswirksam Aufmerksamkeit zu verschaffen, ist die jährliche Meisterschaft im Mähen mit der Sense, die am 18. Juli im erzgebirgischen Oelsnitz zum nunmehr 19. Mal stattfindet und von Eik Illing aus Oelsnitz mit Unterstützung der „Salbitzer Kümmerlinge“, die vor drei Jahren bereits die Sensen-Weltmeisterschaft in Sachsen ausrichteten, organisiert wird.


An der Meisterschaft teilnehmen können nicht nur Sensenmäher und –mäherinnen aus Sachsen, sondern gern auch aus anderen Bundesländern, die dann allerdings nicht in die Wertung der Sachsenmeisterschaft eingehen. Der Wettbewerb findet in verschiedenen Klassen statt, die nach Alter, Geschlecht und Sensenblattlänge unterschieden werden und bei denen unterschiedlich große Parzellen gemäht werden. Als „Königsklasse“ gilt das Mähen mit einer Sensenblattlänge von über 90 Zentimetern auf einer 6 mal 6 m großen Parzelle. Auch für Kinder bis 12 Jahre und Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren ist die Teilnahme möglich. Ausgerichtet wird die Meisterschaft auf einer Fläche in der Pflockenstraße 64 N in 09376 Oelsnitz, Erzgebirge (Gewerbegebiet Hoffeld, Nähe Spedition Schuster). Die Startgebühr beträgt 5 Euro. Anmeldeschluss ist der 12. Juli.

 

Anmeldung: Hartmut Sander,
Tel. (03 52 68)-8 51 40, Fax: -8 51 41,
E-Mail: sander.salbitz@freenet.de

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