Seminar

06.05.2013

 

 

Das Kalbegeschehen beeinflusst die Gesundheit und Leistungsbereitschaft der Kühe in der nachfolgenden Laktation signifikant. Auch das überlebende Kalb wird durch den Kalbeverlauf deutlich geprägt. Die Verlustrate aus Nottötungen und Verendungen von Kälbern aus „leichtem“ Geburtsverlauf bis zum 100. Lebenstag liegt bei fast 4 %. Dagegen ist sie nach Schwergeburten mehr als doppelt so hoch. Ebenso ist ein Einfluss des Geburtsverlaufes auf die Besamungsrate und das Besamungsergebnis zu beobachten.  Wer die Abkalbung im Griff hat, realisiert geringste Verlustraten von Kälbern und Kühen. PI


Muss bei mehr als 20 % der Kalbungen eingegriffen werden, sind die Vorbereitung der Kühe und/oder das Haltungsumfeld zur Kalbung nicht optimal. Probleme bei der Kalbung können auch bei perfekter Vorbereitung nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Wichtig ist, dass die Notwendigkeit eines Eingriffs rechtzeitig erkannt wird und die Hilfe fachgerecht erfolgt. Klare Handlungsroutinen unterstützen die Sicherheit, um wirklich helfen zu können.


Am 7./8. Mai 2013 ab 9.30 Uhr findet in Köllitsch ein zweitägiges Seminar zur vorbeugenden und aktiven Geburtshilfe statt. Im Mittelpunkt stehen praktische Details und Übungen. Hilfsmittel und Handgriffe zum Erkennen und Korrigieren fehlerhafter Geburtslagen, die ­Anwendung mechanischer Zughelfer, Gesundheits- und Geburtsüberwachung, Erstversorgung bis hin zu Dokumentationshilfen werden trainiert. Wichtige Aspekte der Fütterung hochtragender und frisch abgekalbter Kühe, Haus- und Hilfsmittel zur Förderung der Tier-Mensch-Beziehung und zur Schärfung des Kontrollblicks sowie Wissenswertes über die Nachsorge prägen den theoretischen Teil. LfULG


 

Info und Anmeldung (Teilnehmerzahl ist begrenzt):

Tel. (03 42 22) 46 26 22

Umfrage: Ferkelkastration



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