Sächsisches Fohlenchampionat in Kalkreuth

11.08.2014

© Kirstin Weigel

Bei den Sportpferden Spitze: Frank Weichold mit seinem Siegerstutfohlen von Fürst Romancier.

Trotz enormer Hitze gingen in Kalkreuth beim Sächsischen Fohlenchampionat mehr als 160 Tiere an den Start. Als qualitativ besonders wertvoll erwiesen sich die Endringe bei den Stutfohlen der Deutschen Sportpferde, den Reitponys sowie den Schweren Warmblut Hengstfohlen.

Einen grandiosen Doppelerfolg konnte das Gestüt Noschkowitz aus Großweitzschen bei den Sportpferden feiern. Aussteller Frank Weichhold stellte sowohl den Sieger der Stut- als auch der Hengstfohlen. Mütter des Erfolges waren die beiden Vollschwestern Peri Quana und Pearl Quinn von Quaterback, aus deren Stutenstamm unter anderem der Hengst Colorfox hervorging. Weicholds Fürst Romancier-Tochter erhielt insgesamt 9,72 Punkte, ein nahezu perfektes Ergebnis. Das Siegerhengstfohlen stammt von San Amour ab.

Auf dem Reserverang landeten ein Millenium-Fohlen von Horst Füllmich aus Stennschütz und ein Feu d‘Or-Nachkomme aus der Annabell von Donnerhall aus dem Hause Vité aus Priestewitz. Das beste springbetont gezogene Stutfohlen kam aus Polen, Henrik Podkowka aus Roztoka ist Züchter und Besitzer dieses Lahnstein-Acorus-Nachkommen. Das Hauptgestüt Graditz stellte den Springsieger der Hengste von Casdorff aus der Leda von Lord Georg.

Bei den Schwergewichten konnte sich Wolfgang Kragen aus Schönteichen über den Sieg seines sehr harmonischen Stutfohlens von Orlando freuen. Platz zwei ging an den Landwirtschaftsbetrieb Tanneberger in Pfaffroda, das beste Hengstfohlen stammt ab von Achat aus einer Ecco-Mutter.

Hesselteichs Grimaldi prägte das Geschehen auf dem Ring der Reitponys. Der Ausnahmehengst konnte mit seinen Nachkommen auf beiden Ringen den Sieger stellen. Bei den Stuten lag ein auf der Mutterseite auf Night Dream- Brokat B zurückgehendes Palominofohlen vorne, Züchter und Aussteller ist Thomas Bretschneider aus Leipzig. Bestes Hengstfohlen war das von Detlef Jacob in Lübbenau gezogene Hesselteichs Grimaldi-Fohlen aus einer Rashing Boy-Mutter.

Eberhard Bonitz aus Chemnitz dominierte mit seinen ­Naiv-Sohn-Nachkommen den Ring der Edelbluthaflinger. Sieger als auch Reservesieger stammten beide aus seinem Züchterstall.

Die Konkurrenz der Haflinger-Stutfohlen entschied eine Niro-Sommernacht-Tochter aus dem Hause Noack in Lübbenau für sich. Thomas Bretschneider aus Leipzig konnte sich mit einem Argentino-Sohn bei den Haflinger-Hengstfohlen durchsetzen.

Gerd Anders aus Pfaffenhain ist Züchter des besten Schweren Warmblut-Hengstfohlens 2014. Lomitas x Geron lautet die gelungen Anpaarung seines Siegers. Die Schöniger GbR aus Ellefeld stellte das Siegerstutfohlen vor, eine Tochter des Lombardino aus einer Millionär- Mutter.

Der Haflingerhof Lübbenau machte mit einem Mr. Roy-Stutfohlen das Rennen bei den Shetlandponys. Der rappfar­bene Sohn des Mr. Roger van de Uilenbrook ist auch Vater des bestens Hengstfohlens aus der Zucht von Detlef Jacob aus Lübbenau.

Kirstin Weigel

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