Sachsenforst zieht positive Bilanz

31.03.2017

© Sachsenforst

Der Staatsbetrieb Sachsenforst hat das Geschäftsjahr 2016 erfolgreich abgeschlossen. Sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch beim Waldumbau, in der Waldpädagogik oder bei der Beratung von Waldbesitzern habe Sachsenforst seine „nachhaltige Leistungsfähigkeit“ unter Beweis stellen können, so Agrarstaatssekretär Herbert Wolff vergangene Woche, als er gemeinsam mit Landesforstpräsident Hubert Braun für die Öffentlichkeit Bilanz über das abgelaufene Geschäftsjahr zog.

 

Wirtschaftliches Ergebnis gesteigert


Das Gesamtbetriebsergebnis des Staatsbetriebes konnte im Vergleich zum Vorjahr um 2 Mio. € auf 13,8 Mio. € gesteigert werden. Die Steigerung resultiere auch aus dem gestiegenen Holzeinschlag. Bei der Bewirtschaftung hat man neben den eigenen Mitarbeitern auch auf Dienstleistungen privater forstlicher Unternehmen zurückgegriffen. Insbesondere im Bereich Holzernte, Waldkalkung, Wegebau und Waldumbau wurden im Vorjahr Aufträge im Umfang von rund 37,5 Mio. € an über 2 300 Dienstleister vergeben.


Einen Schwerpunkt der Investitionen bildete 2016 das langfristig angelegte Waldumbauprogramm des Freistaates. Für 16 Mio. € wurden  1 250 ha Wald nach den Worten Landesforstpräsident Brauns „fit für Klimawandel“ gemacht. Dabei habe man auch zeigen können, wie man erfolgreich Natur- und Klimaschutz in die Waldbewirtschaftung integrieren könne. Durch Waldpflege und Holzernte stellte Sachsenforst knapp 1,2 Mio. m3 Holz als nachwachsenden Rohstoff zur Verfügung. Für die Instandsetzung und Pflege der Waldwege, die sowohl der Bewirtschaftung des Waldes als auch der Erholung der Bevölkerung dienen, wurden im letzten Jahr fast 9 Mio. € ausgegeben.

 

Waldbesitzer beraten, Kinder geschult


Zu den weiteren Leistungen des Staatsbetriebes Sachsenforst zählte die Information der privaten und körperschaftlichen Waldbesitzer über Möglichkeiten der Waldpflege und der Inanspruchnahme von Förderungen in knapp 15 000 Beratungsgesprächen. Weiterhin wurde auf 5 500 ha der immer noch säurebelastete Waldboden vor allem im Erzgebirge mit finanzieller Unterstützung der EU gekalkt. Zudem erhob Sachsenforst im Rahmen des forstlichen Umweltmonitorings relevante Umweltdaten und führte in Form verschiedener waldpädagogischer Angebote Kinder und Jugendliche an die Themen Wald und nachhaltige Waldnutzung heran.


Sachsenforst ist für weit über ein Viertel der sächsischen Landesfläche (rund 523 000 ha) als Naturraummanager, Dienstleister und Forstbetrieb zuständig. Eigentumsübergreifend werden Aufgaben als Obere Forst- und Jagdbehörde wahrgenommen sowie eine praxisbezogene Ressortforschung durchgeführt.

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