Rekordertrag an Honig geerntet

05.12.2016

Honigbienen (Kastenbeute) © Sabine Rübensaat

Dresden. Sachsens Imker haben in diesem Jahr einen Rekordertrag an Honig geerntet. Das meldet das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL). Angaben des Landesverbandes Sächsischer Imker zufolge hätten die Bienenhalter im Freistaat durchschnittlich 33,85 kg Honig je Bienenvolk geerntet (+1,5 kg gegenüber Vorjahr). Insgesamt belief sich die Honigerzeugung in diesem Jahr auf insgesamt 1 748 t.


Das SMUL verweist in diesem Zusammenhang auf die Unterstützung, die den sächsischen Imkern gewährt wird. Diese erhielten Neu- als auch Bestandsimker bei Beschaffung von Gerätschaften und Ausrüstung. Zudem fördere der Freistaat die Schulung und Beratung von Imkern, die Bekämpfung von Bienenkrankheiten sowie die Qualitätskontrolle von Honig in Labors mit Sätzen zwischen 80 und 100 %. Insgesamt unterstütze der Freistaat in den kommenden drei Jahren die Imker mit jeweils mehr als 280 000 €, so Minister Thomas Schmidt. Die Bienenhaltung spiele für Natur und Landwirtschaft eine gleichermaßen wichtige Rolle. Die Bestäubung sei Grundlage sowohl für die Erhaltung vieler Wildpflanzen als auch für die Erträge wichtiger landwirtschaftlicher Kulturen. „Um diese wichtige Bestäubungsfunktion der Bienen sicherzustellen, ist eine flächendeckende Bienenhaltung und Imkereiwirtschaft von immenser Bedeutung“, begründet Schmidt.


Weiterhin hat das SMUL in diesem Jahr die Broschüre „Unser Honig – Gold der Bienen“ herausgegeben, die mit Informationen rund um den Honig und seine Erzeugung die Vermarktung  ankurbelt.


Im Freistaat Sachsen halten gegenwärtig rund 6 000 Imker insgesamt 51 643 Bienenvölker, die meisten von ihnen sind im Landesverband Sächsischer Imker organisiert (4 118 Imker mit 34 210 Völkern).

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