Regionalplattform gestartet

15.03.2017

© Karsten Bär

Regionale Lebensmittel auf einen Klick: Minister Schmidt und Markus Wenzel von „Onkel Franz“ während der Präsentation des neuen Portals.

Das Online-Portal „REGIONALES.SACHSEN.DE“ ist am Montag von Sachsens Agrarminister Thomas Schmidt im Ladengeschäft von „Onkel Franz“, einem Händler und Frischelogistiker für Regionallebensmittel, in Dresden symbolisch in Betrieb genommen worden. Die Plattform soll den Vertrieb heimischer Lebensmittel fördern und Händlern ebenso wie Erzeugern und Direktvermarktern unter die Arme greifen, in dem ihre Angebote und Produkte auf einen Klick abrufbar sind. Entwickelt worden ist das Portal auf Initiative des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG). Das Landesamt übernimmt nach der Freischaltung der Seite deren fachliche Betreuung und Administration.

 

Anbieter, Initiativen, sächsische Spezialitäten

 

Das Regionalportal baut auf drei Bereiche auf. Im ersten Bereich können Anbieter regional erzeugter Lebensmittel sich selbst und ihre Produkte präsentieren sowie auf ihre eigenen Seiten im Internet verweisen. Die Eintragung ist kostenlos und kann in wenigen einfachen Schritten selbst vorgenommen werden. Auch eine spätere Bearbeitung ist immer wieder möglich. Verbraucher haben die Möglichkeit, über eine Maske bestimmte Anbieter, bestimmte Produkte oder nach Erzeugern und Vermarktern in einzelnen Regionen zu suchen. Zum Zeitpunkt der Freischaltung der Seite waren 71 Anbieter gelistet. Wenige Stunden später waren schon zwei weitere hinzugekommen.

 

Der zweite Bereich des Portals steht Regionalinitiativen zur Präsentation und zur Vernetzung zur Verfügung. Auch ihnen steht die Möglichkeit offen, sich kostenfrei und selbständig einzutragen. Dritter Bereich von „REGIONALES.SACHSEN.DE“ ist ausgewählten sächsischen Spezialitäten gewidmet. Hier erfolgte die Eintragung allerdings ausschließlich durch die Initiatoren der Regionalplattform anhand von Kriterien, die unter anderem mit den Tourismusregionen abgesprochen wurden. Aufgenommen wurden 66 Spezialitäten, die sich durch Tradition, eine bestimmte Geschichte und auch Bekanntheit auszeichnen.

 

Ausgangspunkt für Weiterentwicklung

 

Als Ausgangspunkt, der sich weiter entwickeln kann und wird, bezeichnete Schmidt die Plattform in ihrer derzeitigen Erscheinung. Mögliche Aspekte, die aufgegriffen und ausgeweitet werden könnten, sind etwa die Vermarktung touristischer Produkte oder der Bereich Gastronomie. Nicht zuletzt hoffe man auf weitere Einträge von Anbietern oder regionalen Initiativen – und darauf, dass viele Verbraucher die Seite nutzen, um sich zu informieren und sich einen Überblick über die vielfältigen Angebote an regionalen Lebensmitteln in Sachsen zu verschaffen. „Das Portal lebt davon, dass viele mitmachen“, so der Minister.

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