Pillnitzer Bestentreffen

29.09.2016

© Karsten Bär

Beim Pillnitzer Bestentreffen kamen die besten diesjährigen Absolventen einer Ausbildung in den grünen Berufen in Sachsen und ihre Ausbilder mit Minister Thomas Schmidt zusammen.

Die besten diesjährigen Absolventen einer Ausbildung in den Grünen Berufen in Sachsen sind beim „Pillnitzer Bestentreffen“ zusammengekommen und wurden von Agrarminister Thomas Schmidt ausgezeichnet.  Eingeladen 43  Absolventinnen und Absolventen, davon fanden sich 27 in der Überbetrieblichen Ausbildungsstätte Gartenbau in Dresden-Pillnitz ein. Begleitet wurden sie von ihren Ausbildern. „Mit Ihren hervorragenden Prüfungsergebnissen haben Sie sich den Grundstein für einen optimalen Start ins Berufsleben gelegt“, beglückwünschte der Minister die Männer und Frauen.

 

Hoher Ausbildungsstand in Landwirtschaft

 

Schmidt wies in seiner Ansprache auf die fortschreitende Technisierung und Digitalisierung in der Land- und Forstwirtschaft hin. Gerade für die Landwirtschaft gelte, dass sich in diesem Berufsfeld Tradition und Hightech in besonderer Weise verbinden. „Wir stehen am Beginn einer neuen Entwicklung“, so der Minister. „Das ´Internet der Dinge`, die Digitalisierung, wird Wirtschaft und Gesellschaft verändern.“ Mithilfe neuer Anwendungen werde man effektiver und effizienter in der Landwirtschaft produzieren können.

 

Dies erfordere auch gut ausgebildete Mitarbeiter. Doch schon heute sei der Ausbildungsstand in der grünen Branche sehr hoch. Über 40 % der Mitarbeiter hätten einen höheren Abschluss. „Welche Branche hat ein solches Niveau?“, stellte  Schmidt in den Raum. Dies müsse positiv nach außen getragen werden.

 

Zu wenige neue Ausbildungsverhältnisse

 

Nach Angaben des Agrarministeriums ist die Zahl der jungen Leute, die eine Ausbildung in der Land- und  Forstwirtschaft beginnen, seit Jahren zu niedrig. In den Berufen Landwirt, Tierwirt, Gärtner, Pferdewirt, Fachkraft Agrarservice und Forstwirt ging die Zahl der neuen Ausbildungsverhältnisse von 724 im Ausbildungsjahr 2005/06 auf 385 im Ausbildungsjahr 2015/16 zurück. „Das stellt unsere Betriebe vor große Probleme“, so Schmidt. „Einem Fachkräfte-Monitoring zufolge brauchen wir pro Jahr mindestens 525 neue Fachkräfte, damit die Unternehmen die ausscheidenden Mitarbeiter in den genannten Berufen ersetzen können.“ Ein Grund für die sinkende Zahl der Auszubildenden ist der demografiebedingte Rückgang der Zahl der Schulabgänger. Verschärft wird die Situation durch den Wettbewerb mit den anderen Branchen bei der Suche nach Auszubildenden. Hinzu kommt, dass sich immer mehr Abiturienten für ein Studium entscheiden - und damit gegen eine Berufsausbildung.

 

Absolventen erarbeiten Vorschläge für Ausbildung

 

Über Stärken und Schwächen der Berufsausbildung in Therorie und Praxis tauschten sich beim im Pillnitzer Bestentreffen die Absolventen der verschiedenen Grünen Beruf aus und präsentierten ihre Ergebnisse sowie Empfehlungen an die Entscheidungsträger anschließend. Ihre Aussagen nehme man in jedem Fall ernst und lasse diese auch in die Arbeit des Ministeriums und nachgeordneter Behörden einfließen, versicherte Ulrich Schreiber, zuständiger Referatsleiter im Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft.

 

Zum Pillnitzer Bestentreffen waren die jeweils drei besten Absolventen der einzelnen grünen Berufe in Sachsen eingeladen, sofern diese eine Abschlussnote besser als 2,0 erreichten. 

 

Beim Pillnitzer Bestentreffen kamen die besten diesjährigen Absolventen einer Ausbildung in den grünen Berufen in Sachsen und ihre Ausbilder mit Minister Thomas Schmidt zusammen.

Die besten Forstwirte.

Die besten Gärtner der Fachbereiche Baumschulgärtner, Gemüsegärtner und Friedhofsgärtner.

Die besten Gartenbauwerker.

Die besten Gartenlandschaftsbauer und die beste Ziergärtnerin.

Die besten Landwirte.

Die besten Landwirtschaftswerker.

Die besten hauswirtschaftlichen Helfer.

Die besten Milchtechnologen.

Die besten Winzer.

Die besten Pferdewirtinnen.

Die besten Tierwirtinnen.

Fotos: Karsten Bär

 

 

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr