Nordsachsen verbietet Betreten der Wälder

24.01.2018

© Sabine Rübensaat

Wenige Monate nach dem Sturm „Herwart“ hat Sturm „Friedericke“ erneut schwere Zerstörungen in den sächsischen Wäldern angerichtet. Durch beide Ereignisse zusammen seien Schäden entstanden, die den Folgen des  bislang schwersten Sturmes „Kyrill“ vor elf Jahren entsprechen, teilt das Agrarministerium mit. Zeigte man sich seitens des Staatsbetriebes Sachsenforst nach „Herwart“ noch optimistisch, die Schadflächen relativ schnell beräumen zu können, dürften die angepeilten Ziele nun hinfällig sein. Als Herausforderung gilt die Vermarktung des Holzes: Allein durch „Herwart“ fiel eine Holzmenge an, die 50 % der jährlich durch Sachsenforst vermarkteten Menge entspricht.

 

Vor dem Betreten der Wälder wird wegen der Sturmschäden und den daraus resultierenden Gefahren weiterhin gewarnt. In Nordsachsen hat das Landratsamt sogar ein Betretungsverbot der Wälder ausgesprochen. Vorsätzliche Verstöße gegen die Verfügung sollen mit bis zu 10.000 Euro Buße geahndet werden. Das Betretungsverbot gilt  nicht für Waldbesitzer, deren Beauftragte und Beschäftigte sowie für Behörden und Jagdausübungsberechtigte.

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