Neue Gräsermischanlage in Hainichen

20.06.2014

© Karsten Bär

Die neue Anlage wurde beim „Tag der offenen Tür“ Besuchern, unter ihnen zahlreiche Vermehrer, vorgestellt.

Die BayWa Sachsen hat in diesem Jahr an ihrem Standort in Hainichen eine neue Gräsermischanlage in Betrieb genommen. Offiziell eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt wurde die 3,5 Mio. Euro teure Investition mit einem „Tag der offenen Tür“, zu dem sich auch Agrarminister Frank Kupfer, BayWa-Vorstand Dr. Josef Krapf und Sachsens Bauernpräsident Wolfgang Vogel einfanden.

Die neue Anlage ist eine von sieben Gräsermischanlagen in Deutschland, davon zwei in Sachsen. Mittelfristig soll sie ein Leistungsvolumen von 4 000 t pro Jahr erreichen. Man strebe an, 70 % der verwendeten Komponenten für Gräser-, Ackerfutter- und Zwischenfruchtmischungen von Vermehrungsbetrieben aus Sachsen und Thüringen zu beziehen, erklärte Gunter Frohs, Leiter Vertrieb Agrar. Am Standort sind 27 Mitarbeiter beschäftigt, die auch  Mais-, Getreide- und Gräsersaatgut aufbereiten, was zum Teil in Dienstleistung für andere Saatgut-Unternehmen geschieht. Man arbeite mit 47 landwirtschaftlichen Vermehrungsbetrieben zusammen.

Hainichen sei der größte und wichtigste Saatgutstandort der BayWa, betonte Vorstand Josef Krapf. Hier würden unter anderem auch bayerische Qualitätsgräsermischungen hergestellt, verdeutlicht er mit einem Beispiel die Bedeutung. Grund hierfür sei die hohe Kompetenz sächsischer Agrarbetriebe in der Gräservermehrung, die beste Voraussetzungen für den Standort biete. Dies war auch Minister Kupfer wichtig zu erwähnen: Ein Drittel der deutschen Grasvermehrung erfolge in Sachsen, auf zuletzt 8 500 ha Fläche vermehrten Landwirte aus dem Freistaat zehn verschiedene Gräserarten.

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