Mitteldeutscher Deutz-Fahr-Feldtag in Geithain

29.09.2014

© Carmen Rudolph

Eine beachtliche Maschinenflotte war beim Feldtag im Einsatz. Fast die gesamte Produktpalette wurde vorgestellt.

Der erste mitteldeutsche Deutz-Fahr-Feldtag fand direkt neben dem Anschluss Geithain zur neuen Autobahn A 72 statt. Das erleichterte den beteiligten sechs Händler-Teams aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, und Südbrandenburg sowie den von ihnen eingeladenen Landwirten die Anreise. Zugleich symbolisiert der Veranstaltungsort damit das Dilemma der Landnutzung. Denn das Betonband für die schnelle Verbindung zwischen Chemnitz und Leipzig hat jede Menge Acker gefressen. Auch Landwirt Christian Raubold, der die Fläche für den Feldtag zur Verfügung gestellt hatte, verlor durch den Autobahnbau Land. Die schrumpfende Ackerfläche effizient zu bewirtschaften, ist eine Herausforderung für die Landwirtschaft. Angebote dazu gab es beim Feldtag am 9. September unter Federführung des Herstellers Same-Fahr-Deutz. Dabei setzten die Händler im Bereich von Regionalleiter Rüdiger Günther erstmals auf eine gemeinsame Technikschau. Dadurch war es Produktmanager Josef Reiter möglich, bei dem regionalen Feldtag fast die gesamte Modellpalette zu präsentieren – vom kleinsten Schlepper Agrokid über den Agrolux, verschiedene Ausstattungsvarianten in der 5er, 6er und 7er Baureihe bis zum 330 PS starken Großtraktor aus der neuen Serie 9. Viele Maschinen waren mit Geräten für den Pflanzenbau bestückt und konnten von den Landwirten im praktischen Betrieb getestet werden. „So etwas kann eine Hausmesse nicht bieten, und dabei war der Aufwand für jeden einzelnen Händler durchaus überschaubar“, sagte Bernd Bach, Geschäftsführer der Arneuba Landtechnik und Fahrzeuge GmbH in Schlettau. Nebenan fragte Landwirt Heinz Bohne bei Marc Friedrich von der Bad Lausicker Land- und Gartentechnik Friedrich GmbH nach den Konditionen für einen Deutz-Traktor aus der 5er-Serie. „Ich habe aus der BauernZeitung vom Feldtag erfahren“, berichtet Bohne, der die anstehende Hofübergabe mit der Anschaffung eines neuen Traktors verbinden möchte.

„Von so einer Veranstaltung profitieren alle“, ist Rüdiger Günther überzeugt. Deshalb gebe es Überlegungen, diese Form der Technikpräsentation künftig im Wechsel mit dem Deutz-Fahr-Gemeinschaftsstand auf der agra alle zwei Jahre zu wiederholen.   

Wolfgang Rudolph

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr