Mehrlieferbonus bei Sachsenmilch

04.10.2016

© Archiv

Die zur Müller-Gruppe gehörende Sachsenmilch GmbH zahlt ihren Milcherzeugern ab Oktober einen um drei Cent höheren Kilopreis – und zusätzlich einen Bonus, wenn sie mehr Milch als im Vorjahreszeitraum liefern. Erzeuger, die im vierten Quartal 2016 mehr Milch an das Milchwerk in Leppersdorf liefern, als im gleichen Zeitraum 2015, erhalten auf die Mehrmenge einen Zuschlag von drei Cent je Kilogramm. Die Mehrliefermenge würde somit einschließlich aller Zuschläge mit fast 32 Cent je Kilogramm vergütet werden.

 

Seitens der Molkerei wurde dieser Schritt den Erzeugern in einem Schreiben angekündigt und mit den positiven Tendenzen am Milchmarkt begründet. Die Molkerei in Leppersdorf verzeichne einen höheren Absatz und habe zusätzliche Verwertungsmöglichkeiten am Standort. Aus diesem Grund wolle Sachsenmilch seine Rohstoffbasis nicht  nur sichern, sondern auch ausbauen. Verwiesen wird zudem auf die aus saisonalen Gründen europaweit abgesunkene Milchanlieferung. Dieser jahreszeitliche Effekt werde sich im November verstärken.

 

Mit Monatsbeginn ist zugleich das Milchmengen-Reduktionsprogramm der EU in Kraft getreten, das durch Verringerung der Milchanlieferung zu Marktentlastung und einem höheren Milchpreis führen soll. In Sachsen hatten 185 Erzeuger eine Verringerung der Milchanlieferung um rund 15 Millionen Kilogramm im vierten Quartal dieses Jahres beantragt. Für Mengen, die gegenüber dem Vorjahreszeitraum reduziert wurde, ist eine Förderung von 14 Cent je Kilogramm in Aussicht  gestellt.

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