Landwirte engagieren sich für Insektenschutz

20.11.2018

© Regionalbauernverband Mittweida

Blüh- und Brachflächen in der Agrarlandschaft bieten Insekten und anderen Wildtieren Nahrung und Rückzugsraum.

Für sächsische Landwirte ist die Artenvielfalt ein sehr hohes und schützenswertes Gut. So wurden über 15.700 ha Ackerfläche in Sachsen nach der Richtlinie ­„Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen“ (AUK/2015) freiwillig aus der Produktion genommen und darauf Blühflächen für Insekten angelegt. Weitere 11.400 ha Ackerfläche wurden im Rahmen des sogenannten Greenings, einer Vorgabe der ­Europäischen Union, der Selbst­begrünung überlassen oder mit Blühmischungen angesät.

 

Damit stellen die sächsischen Landwirte auf mehr als 27.000 ha ein vielfältiges Nahrungsangebot für Schmetterlinge, Wild- und ­Honigbienen zur Verfügung. Diese Flächen werden nicht gedüngt und keiner Behandlung mit Pflanzenschutzmitteln unterzogen. Mehrjährige Blüh- und Brachflächen dienen zudem der Popula­tionsentwicklung im Folgejahr. Darüber hinaus bieten diese Flächen auch anderen Wildtieren Nahrungsangebote sowie Rückzugsgebiete und bereichern unser Landschaftsbild.

 

Insgesamt bewirtschaften die Landwirte im Freistaat rund 111.000 ha Acker- und Grünland nach der Richtlinie AUK/2015. Hinzu kommen Maßnahmen auf weiteren Flächen, die zum Ero­sions- und Gewässerschutz beitragen.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr