Initiative Tierwohl stößt in Sachsen auf Resonanz

30.04.2015

© Sabine Rübensaat

Ferkel

Insgesamt 26 schweinehaltende Betriebe haben sich bis zum Ende der ersten Anmeldefrist am Dienstag über die QS-Bündlergemeinschaft Sachsen um die Teilnahme an der Initiative Tierwohl beworben. Dies teilt der Sächsische Landesbauernverband (SLB) in Dresden mit, bei dem die QS-Bündlergemeinschaft angesiedelt ist. Die Resonanz sei zufriedenstellend, vor allem große Betriebe hätte ihr Interesse an der Initiative Tierwohl bekundet, heißt es beim SLB. Inwiefern die Bewerber zum Zuge kommen, entscheidet sich in den nächsten Tagen, wenn die Gesellschaft zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung mbH nach Prüfung der Umsetzungstermine und der Höhe des zu zahlenden Tierwohlentgeltes bekannt gibt, wer an der Initiative teilnehmen kann. Nach Aussage der Bündlergemeinschaft würden derzeit weitere Betriebe in Sachsen eine Bewerbung um Teilnahme und einen späteren Einstieg in die Tierwohlinitiative prüfen.

 

Teilnehmer an der Initiative Tierwohl verpflichten sich zur Einführung definierter übergesetzlicher Standards für mehr Tierwohl in der Haltung, was ihnen aus einem Tierwohlfonds  zusätzlich vergütet wird. Der Fonds wird durch den Lebensmitteleinzelhandel gespeist, der je verkauftem Kilogramm Schweinefleisch 4 Cent einzahlt. Die Tierwohlinitiative ist ein branchenübergreifendes Bündnis aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel.

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