Freistaat unterstützt Waldbesitzer

04.12.2018

© Sabine Rübensaat

Wermsdorf. Sturm, Dürre und Borkenkäfer haben dem sächsischen Wald in den vergangenen Monaten schwer zugesetzt. „Das Jahr 2018 war für unsere Wälder und die Forstwirtschaft das schwierigste Jahr seit der Wiedervereinigung“, bilanzierte Staatsminister Thomas Schmidt bei der Eröffnung des 14. Forstpolitischen Forums in Wermsdorf. Dennoch müsse die sächsische Forstwirtschaft angesichts dieser Herausforderungen keinen komplett neuen Weg einschlagen, so Schmidt weiter. Die Weichen seien bereits in den vergangenen Jahren richtig gestellt worden. Man betreibe Waldmehrung und -umbau, biete Beratung für Waldeigentümer und fördere Forstbetriebsgemeinschaften. Die Ziele der sächsischen Waldstrategie 2050 seien nach wie vor aktuell.

 

Schmidt verwies auf die enorme Leistung, die bei der Bewältigung der Sturmschäden im Staats- wie auch im Privatwald geleistet worden sei. Aufgrund der zu erwartenden Borkenkäferschäden werde auch das kommende Jahr für die Forstwirtschaft schwierig. Der Freistaat unterstütze die Waldbesitzer unter anderem durch Beratung und werde im kommenden Doppelhaushalt zwischen 3 und 8 Mio. € für die Bekämpfung der Folgen von Witterungsextremen bereitstellen. Um für die privaten und körperschaftlichen Waldbesitzer bessere Holzabsatzmöglichkeiten zu sichern und den Holzmarkt zu entlasten, plane der Staatsbetrieb Sachsenforst außerdem, den Grüneinschlag im Staatswald zu reduzieren.  

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