Fortbildung für Schaf- und Ziegenhalter

28.06.2016

© Carola Förster

Das Hüteseminar unter Leitung von Schäfermeister Weinhold (Mitte) fand im Vorjahr erstmals statt.

Das Lehr- und Versuchsgut Köllitsch ist innerhalb des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) das Zentrum für die Tierhaltung. Neben der Rinder-, Schweine-, Wild- und Bienenhaltung haben die Schafe hier ihren Platz behaupten können. Im Fachzentrum Schaf in Köllitsch wird ein vielfältiges Angebot an Fortbildungsveranstaltungen für Schaf- und Ziegenhalter organisiert und ausgestaltet. Sie richten sich an Berufsschäfer ebenso wie an Halter aus dem Hobbybereich oder dem landwirtschaftlichen Nebenerwerb. Gerade in Kleinbeständen  werden viele interessante Landschafrassen gehalten und spiegeln die genetische Vielfalt der Schafe wider.

 

 

Fachkundige Schäfermeister betreuen auch die Sachkundelehrgänge in Köllitsch.

 

 

 

 

 

 

An Klein- und Hobbyhalter richtet sich der jährlich angebotene zweitägige Sachkundelehrgang zur Schaf- und Ziegenhaltung, der  im März stattfand und grundsätzliches Wissen zum tierschutzgerechten Umgang bei der Haltung und Pflege vermittelt. Unter Anleitung erfahrener Schäfermeister werden auch praktische Übungen am Tier durchgeführt.


Intensiver gestaltet sind die sogenannten „Praktikerschulungen“. Hier werden das Wissen und die Fertigkeiten der professionellen Herdenschafhaltung in Themenkreisen „Ablammung und Reproduktion“, „Tiergesundheit und Schur“, „Pflanzenbestimmung und Weidetechnik“, „Hunde, Hüten und Landschaftspflege“, „Ziegenmilchverarbeitung zu Frischkäse“ sachkundig vermittelt.


Die nächste Praktikerschulung zur Hundeausbildung und zum Hüten findet am 21. Juli statt. Nach der Premiere im vergangenen Jahr wird die Schäferei des Sprungbrett e. V. im Gut Riesa-Göhlis erneut Gastgeber sein. Der mehrfache Bundesmeister im Leistungshüten Winfried Weinhold gibt sein Wissen und seine Erfahrung an die Teilnehmer weiter. Es soll eine Möglichkeit sein, den Einstieg zum Erlernen des schwierigen Hütehandwerks zu erleichtern. Sowohl Herdenschäfer als auch Halter von kleineren Beständen erhalten fachkundige Anleitung, wie die Ausbildung des eigenen Hütehundes gestaltet werden kann. So kann ein guter Hütehund eine wertvolle Hilfe beim Umtreiben der Schafe sein. In größeren Beständen ist er unersetzbar, um die Hütearbeit mit Schafen  in der Landschaftspflege zu leisten.Carola Förster, LfULG


Weitere Infos und Anmeldung: Tel. (03 42 22) 46 21 09; carola.foerster@remove-this.smul.sachsen.de

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