Forschung: Neue Futterpflanzen getestet

23.05.2014

© Sabine Rübensaat

Chicorée eignet sich auch für die sächsischen Standortbedingungen.

Dresden. Chicorée als Futterpflanze ist unter sächsischen Standortbedingungen gut für den Anbau geeignet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), in der hierzulande bislang nicht angebaute Futterpflanzen im Hinblick auf den Klimawandel auf ihre Anbaueignung in Sachsen geprüft wurden. Futter-Chicorée lasse sich sowohl in Reinsaat als auch in einer extensiven Grünlandmischung gut etablieren, sei sehr trockenresistent und habe einen akzeptablen Futterwert. Zu beachten sind ein geringer Trockensubstanzgehalt und die Neigung zu hohen Rohaschegehalten. Empfehlenswert ist die Kultur eher für die Weidenutzung und Grünfuttergewinnung, weniger für die Silageerzeugung.

Demgegenüber wird dem Kaukasischen Futterklee eine geringe Anbaueignung in Sachsen zuerkannt. Zwar zeichne er sich durch einen hohen Futterwert, außerordentliche Trockenresistenz und Winterfestigkeit aus, doch sei die Etablierung schwierig und der Ertrag gering, informiert das LfULG.

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