Extra-Förderung für Herdenschutz

20.07.2015

© SMUL

Der Einsatz von Herdenschutzhunden, die dauerhaft in der Herde leben, zählt zu den probaten Mitteln, Wolfsangriffe zu vermeiden.

Halter von Schafen, Ziegen und Gatterwild in Sachsen können jetzt zusätzliche Unterstützung für Herdenschutzmaßnahmen beantragen. Wie das Agrarministerium mitteilt, finanziert  die Heinz Sielmann Stiftung den Tierhaltern, die vom Freistaat Förderung für  Herdenschutz erhalten, den 20-prozentigen Eigenanteil. In Aussicht gestellt worden war dies bereits vor einigen Monaten, nun können ab sofort Anträge per Post an den sächsischen Partner der Heinz Sielmann Stiftung, den Landschaftspflegeverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e. V., gestellt werden. Voraussetzung für die Beantragung ist ein positiver Bescheid des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie über den Erhalt staatlicher Förderung für Wolfspräventionsmaßnahmen. Ein Antragsformular für die zusätzliche Förderung liegt dem Förderbescheid bei. Tierhalter, denen seit dem Start in die neue Förderperiode im Februar bereits staatliche Fördermittel für Präventionsmaßnahmen zugesagt wurden, erhalten einen Antrag für die zusätzliche Förderung im Nachgang.

 

Agrarminister Thomas Schmidt dankte der Stiftung für ihr Engagement. Die Unterstützung biete eine willkommene Ergänzung zur staatlichen Förderung und trage dazu bei, die Belastungen für die Tierhalter zu verringern.

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