Etwas weniger Zuckerrübenertrag erwartet

23.10.2015

© Karsten Bär

Vertreter des Verbandes Sächsisch-Thüringischer Zuckerrübenanbauer und der mit dem Rübentransport beauftragten Speditionen machten sich in Brottewitz ein Bild vom Stand der Zuckerrübenkampagne.

Einen mittleren Zuckerrübenertrag von rund 70 t/ha hatte man im Südzucker-Werk in Brottewitz zu Beginn der Zuckerrübenkampagne Anfang Oktober erwartet – nach den ersten Wochen muss dieser Wert nun wahrscheinlich etwas nach unten korrigiert werden. Darüber informierte Werner Stohr von der Brottewitzer Rübenabteilung beim Besuch der so genannten „Hofkommission“, der Vertreter von Rübenanbauern und Spediteuren angehören, am Mittwoch in der Zuckerfabrik. Für den Zuckergehalt  rechnet man weiterhin mit guten Werten. Zurzeit enthielten die Rüben– bei allerdings zum Teil starken Spreizungen der Tageswerte – durchschnittlich 18,03 % Zucker, so Stohr. Die Besatzwerte  der Zuckerrüben liegen mit 5,97 % auf einen guten Niveau, mit den darin enthaltenen 2,69 % Erdbesatz komme man klar. Schwieriger sei hingegen mit dem häufig auftretenden Fremdbesatz umzugehen: Neben Holzstücken enthielten die Lieferungen auch häufig Unkrautdurchwuchs. Dies alles erhöhe den Arbeitsaufwand in der Zuckerfabrik.

 

Weniger Aufwand wird indes bei der Probennahme betrieben. Hier ist ein neues System eingeführt worden: Die ersten fünf Lieferungen von einem Schlag werden grundsätzlich alle beprobt, danach nur noch jeder zweite Lkw nach dem Zufallsprinzip. Die Ergebnisse unterschieden sich nicht von denen nach dem bisherigen System der Probennahme, heißt es seitens Südzucker.  

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