DVL-Landesverband: Biotopverbund ist Arbeitsschwerpunkt

27.08.2014

© Sabine Rübensaat

Naturschutz (Gewässer, Biotop)

Nach seiner Gründung im März vergangenen Jahres standen zunächst vor allem notwendige Verwaltungs- und Organisationsarbeiten an. Doch inzwischen kann der Landesverband Sachsen des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL) mit ganzer Kraft durchstarten. „Wir sind mittlerweile in ganz Sachsen mit insgesamt 15 Regionalkoordinatoren vertreten“, sagt die Geschäftsführerin des DVL-Landesverbandes, Christina Kretzschmar. Diesen Koordinatoren kommt in der Tätigkeit des Verbandes eine wichtige Rolle zu. Denn die institutionelle Förderung des Freistaates, mit der der DVL-Landesverband seit dem vergangenen Jahr ausgestattet wurde, ist mit einigen Aufgaben verbunden.

Hierzu zählen die Unterstützung bei der Umsetzung regionaler und landesweiter Artenschutzprojekte, die Unterstützung bei der kreisübergreifenden Umsetzung des landesweiten Biotopverbundes und die Mitwirkung bei der Sicherung der Kohärenz des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000. Derzeit steht vor allem die Umsetzung des landesweiten Biotopverbundes im Vordergrund. Hierfür gibt es konkrete Aufgabenstellungen des Freistaates, die mehrere Biotoptypen und Arten betreffen. Vor Ort werden die Regionalkoordinatoren entsprechende Naturschutz- und Landschaftspflegeprojekte vorbereiten, Prioritäten setzen und Beteiligte zusammenbringen. Auf dieser Basis sollen auf die örtlichen Verhältnisse angepasste Konzepte entstehen, die methodisch einheitlich in einen überregionalen Kontext gestellt sind und an die örtlichen Akteure wie Landschaftspflegeverbände oder Kommunen zur praktischen Umsetzung herangetragen werden. Die Arbeit der Regionalkoordinatoren ermögliche es, landesweit vernetzte Projekte zu entwickeln und Themen zu bearbeiten, so Christina Kretzschmar. Dadurch ließen sich mehr Maßnahmen in kürzerer Zeit umsetzen.

„Die Landschaftspflegeverbände in Sachsen arbeiten schon immer eng vernetzt zusammen“, betont Christina Kretzschmar. Doch mit der institutionellen Förderung durch den Freistaat in Höhe von 630 000 Euro im Jahr würde nun auch eine Grundfinanzierung gewährt für die bislang ungeförderten Vernetzungs- und konzeptionellen Arbeiten, die notwendig sind, bevor die regionalen Akteure Maßnahmen umsetzen können.

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