Drescherfest in Lampertswalde

24.08.2017

© Verein

Mit historischer Technik ernteten Mitglieder des Traditionsvereins Dinkel für das Drescherfest in Lampertswalde.

Zu den Vorbereitungen des Drescherfestes in Lampertswalde bei Dahlen, das an diesem Sonntag (27. August) bereits zum 14. Mal stattfinden wird, gehört für den Verein zur Pflege und Förderung landwirtschaftlicher Traditionen und Arbeitstechniken e.V. auch die Getreideernte mit historischer Technik.


Anfang August war es wieder so weit. Zahlreiche Vereinsmitglieder trafen sich auf dem Highlander-Hof in Lampertswalde, um den McCormick-Mähbinder für die Dinkelernte einsatzbereit zu machen. Statt eines Pferdegespanns, das früher den Binder zog, wurde ein Deutz aus den 50er-Jahren eingespannt und die Ernte begonnen. Schnell war der Binder in Stellung gebracht und sein Schneidwerk fraß sich durch die Getreidehalme. Schon nach wenigen Metern warf er die ersten Dinkelgarben auf das Feld. Die Garben wurden auf einen Leiterwagen gegabelt, fachgerecht verladen und für den ersten Drusch sowie zum späteren Getreidemahlen eingefahren. Aus dem Dinkelmehl wird während des Drescherfestes schmackhaftes Brot im Backofen auf dem Hof gebacken. Zum Drescherfest selbst können die Besucher den Getreidedrusch mit einer „Fortschritt“-Kastendreschmaschine, durch einen „Deutz“ angetrieben, auf der Festwiese erleben.


Weiterhin werden beim Drescherfest auch alte Holzverarbeitungsgeräte in Aktion gezeigt. Zudem werden historische Traktoren und Oldtimer des MSC Oschatz zu sehen sein.

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