Burgstädter Fleischereibetrieb kooperiert mit Landwirten

18.05.2015

© Karsten Bär

Kooperation trägt Früchte: Dr. Manfred Golze vom Landesamt, Dietmar Gretenkord, Landwirt Wilhelm Stassen und Annett Bugner, Referatsleiterin Tierische Erzeugung im Agrarministerium, die sich kürzlich in Burgstädt über die Initiative infomierte, vor dem Fleischereibetrieb Gretenkord.

Durch Kooperation regionale Premiumprodukte erzeugen und erfolgreich vermarkten: Eine Initiative eines Burgstädter Fleischereiunternehmens und örtlicher Landwirte zeigt, wie es geht. Unter der Marke „Burgstädter Angus“  bietet die Gretenkord GmbH, der größte Fleischereibetrieb der Fleischerinnung Mittelsachsen, einmal im Monat Fleisch von Angusrindern an, die von drei mutterkuhhaltenden Landwirtschaftsbetrieben der Region produziert werden.  Zwischen dem Fleischereibetrieb und den Landwirten wurden Verträge geschlossen, bestimmte Standards in der Haltung – unter anderem ein hoher Grasanteil in der Fütterung - werden mit einem Aufschlag auf die Notierungspreise für Rindfleisch vergütet. Die Verarbeitung des Fleisches orientiert sich nach den Worten Dietmar Gretenkords, Geschäftsführer des Unternehmens und selbst Fleischermeister, ebenfalls an einem hohen Qualitätsanspruch, der unter anderem in einer dreiwöchigen Reifezeit zum Ausdruck kommt. Fachlich betreut wird die Initiative von Dr. Manfred Golze vom Referat Tierhaltung, Fütterung im Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.

 

Monatlich verarbeitet und vermarktet Gretenkord unter der Marke „Burgstädter Angus“ 15 Jungbullen, die das Unternehmen in Altenburg schlachten lässt. Die Fleisch- und Wurstwaren vom Angusrind werden in den 50 Filialen des Unternehmens oder über einen Online-Shop in der Regel auf Vorbestellung vertrieben. Geplant ist, die Produktion von Angusrindern für die Erzeugung von Premiumprodukten auszuweiten.

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