Bienen- und Insektenschutz

08.10.2015

© SLB

LAGIL-Vorsitzender Steffen Reuter (l.), SLB-Hauptgeschäftsführer Manfred Uhlemann (r.) und der stellvertretende LVSI-Vorsitzende Hendrik Roloff (2. v. r.) mit Vertretern der ausgezeichneten Betriebe bei der Ehrung in Löbau.

Neben Rindern, Schweinen und Geflügel zählen sie zu den wichtigsten Nutztieren: Der Schutz der Bienen ist für die Landwirte nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern auch wichtiger Ertragsfaktor, sowohl auf den Äckern als auch und vor allem im Obstbau.


Vier Landwirtschaftsbetriebe, die sich besonders für den Bienen- und Insektenschutz engagieren, zeichneten SLB-Präsident Wolfgang Vogel und der stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Sächsischer Imker (LVSI), Hendrik Roloff, erstmals im Rahmen des Sächsischen Landeserntedankfestes in Löbau aus. Die Idee, Landwirte für ihr Engagement zu ehren, geht auf die Landesarbeitsgemeinschaft Imkerei und Landwirtschaft (LAGIL) zurück, in der seit zwei Jahren Vertreter des SLB und des LVSI eng zusammenarbeiten. Zu den Kriterien für die Auszeichnung zählen  die Pflege der Kommunikation zwischen Landwirten und Imkern, eine aktive Zusammenarbeit mit ortsansässigen Imkern, der Verzicht auf den Einsatz von Insektiziden bei in Tracht stehenden Pflanzenbeständen, die Durchführung von Pflanzenschutzmaßnahmen zu Zeiten ohne Bienenflug, eine insektenfreundliche Bewirtschaftung, z. B. das Anlegen von Blühflächen, die Mahd außerhalb des Bienenfluges bei blühenden Beständen, die Pflanzung und Pflege von dauerhaften Bienenweiden und nicht zuletzt eine ständige Weiterbildung und Sensibilisierung der Mitarbeiter zum Bienen- und Insektenschutz.
Folgende vier Betriebe haben sich um den Schutz der Bienen besonders verdient gemacht:  


• Biohof Thomas Vogel in Erlberg-Kirchberg (Erzgebirge),
• Gut Pesterwitz (bei Dresden),
• Agrargenossenschaft Affalter/Lößnitz eG (Erzgebirge) und
• Agrarproduktion „Am Bärenstein“ Struppen eG (Sächsische Schweiz).


Mit der Auszeichnung haben sie nun die Möglichkeit, ihr Engagement auch am Sitz ihres Unternehmens mittels einer Hoftafel „Vorbildlicher Betrieb im Bienen- und Insektenschutz“ kenntlich zu machen.

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