Auffälliger Wolf: Einwohner um Hinweise gebeten

31.01.2018

© Sabine Rübensaat

Rietschen. Der auffällige Wolf, der sich in den vergangenen Wochen immer wieder in Krauschwitz und Weißkeißel bei Weißwasser zeigte und zum Abschuss freigegeben wurde, ist bis vergangenen Dienstag (Redaktionsschluss dieser Ausgabe) noch immer nicht getötet worden. Das vermutlich an Räude erkrankte Tier war mehrfach an und auf Grundstücken gesichtet worden und hatte Ende des Jahres zwei Hunde getötet. Aus diesem Grund war die unbefristete Ausnahmegenehmigung zur Entnahme des Wolfes erteilt worden. Einem Pressebericht zufolge ist das Tier Ende vergangener Woche wieder von einer Wildkamera in Krauschwitz fotografiert worden.



Geklärt ist inzwischen, woher der Wolf stammt. Wie das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ in Rietschen mitteilt, konnte er anhand genetischer Spuren dem westpolnischen Wymiarki-Rudel zugeordnet werden. Im vergangenen  Jahr war er bereits im Territorium des Nochtener Rudels nachgewiesen worden, ohne dass er diesem angehört.



Um den Vollzug des Abschusses  koordinieren zu können, werden Einwohner des Großraums Weißwasser gebeten, Wolfssichtungen umgehend an das Landratsamt Görlitz, Tel. (0 35 88) 22 33 34 01, E-Mail: forstamt@remove-this.kreis-gr.de, zu melden. Außerhalb der Dienstzeiten des Landratsamtes und am Wochenende können Meldungen über die Leitstelle (Tel.  112) erfolgen. Besitzern von Hunden und Katzen im nördlichen Landkreis Görlitz wird bis auf weiteres empfohlen, ihre Tiere unter Aufsicht zu halten.

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