Agrarumweltmaßnahmen: Auszahlung an Landwirte

02.04.2014

© Sabine Rübensaat

Geldscheine (gerollt)

Der Freistaat Sachsen hat dieser Tage rund 38,4 Mio. Euro an Landwirte ausgezahlt, die im vergangenen Jahr am sächsischen Agrarumweltprogramm teilgenommen haben. Wie das Agrarministerium mitteilt, betrifft dies rund 3 600 Betriebe. Die Akzeptanz für die Agrarumweltmaßnahmen sei nach wie vor hoch und 2013 im Vergleich zum Jahr zuvor noch einmal gestiegen.

Auf 278 471 ha, und damit auf mehr als einem Drittel der sächsischen Ackerfläche, wurden Agrarumweltmaßnahmen praktiziert, die auf die Minderung von Stoffeinträgen und den Schutz des Bodens zielen. Dazu zählen Maßnahmen wie „Ansaat von Zwischenfrüchten“, „Ansaat von Untersaaten“, „dauerhaft konservierende Bodenbearbeitung“ oder „Anlage von Grünstreifen auf Ackerland“. Im Rahmen von geförderten Naturschutzmaßnahmen, die zur Sicherung und Erhöhung der Artenvielfalt beitragen sollen, wurden darüber hinaus  4 254 ha Acker- und 61 442 ha Grünland unter erhöhten Auflagen bewirtschaftet.

Neben den Fördermitteln für die Teilnahme an Agrarumweltmaßnahmen, die zu bis zu 90 % von der EU bereitgestellt und mit Landesmitteln kofinanziert werden, zahlte der Freistaat Sachsen Anfang März auch Prämien für Erstaufforstungsmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen aus. Dabei erhielten 61 Betriebe insgesamt rund 160 000 Euro zum Ausgleich für Einkommensverluste bzw. für die Sicherung der Kulturen auf insgesamt 225 ha.

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